Brustvergrößerung

Die Vergrößerung der Brust (Mammaaugmentation) gehört weltweit zu den mit am häufigsten durchgeführten Eingriffen der Plastischen Chirurgie. Der Wunsch zur Brustvergrößerung ist hierbei sehr vielfältig und individuell. Manchmal ist eine Brust ungenügend angelegt (Aplasie, Hypoplasie, Mikromastie) oder es liegt das Gefühl einer zu kleinen Brust im Vergleich zum restlichen Körper vor. In vielen Fällen ist der Zustand der Brust nach Schwangerschaft und Stillzeit oder starker Gewichtsabnahme unbefriedigend. Oft ist es auch einfach nur der Wunsch, größere natürliche oder auch unnatürlich aussehende Brüste zu haben. Hierbei ist es wichtig zu bemerken, dass es keine festgelegte Schablone gibt, sondern jeder Mensch individuelle Bedürfnisse und auch körperliche Voraussetzungen hat. Dementsprechend ist auch die Variation an möglichen Operationen sehr groß.

NEU im HANSEATICUM - Brustvergrößerung in 3D-Simulation

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Implantat oder Eigenfett? Welche Größe passt zu mir? Welche Implantatform führt zum gewünschten Effekt?

Im Hamburger HANSEATICUM können sich Patientinnen ab sofort ein genaues Bild der möglichen Veränderungen machen: Ein 3D-Simulator erstellt aus drei Bildern ein dreidimensionales Bild vom Oberkörper der Patientin. So lassen sich Ist-Zustand und das Ergebnis nach einem möglichen Eingriff vergleichen. Das potentielle OP-Resultat wird dabei von vorn als auch von beiden Seiten gezeigt.
Die Simulation kann Patientinnen künftig bei der Entscheidung für oder gegen eine Brustvergrößerung unterstützen.

Sie möchten den 3D-Simulator testen? Vereinbaren Sie einen Termin mit Dr. Grüber oder Dr. Peters unter: 040/20 20 15 15.

Brustvergrößerung mit Silikon

Silikon ist bei Brustvergrößerungen die erste Wahl. Im HANSEATICUM verwenden wir Implantate, die von der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) zugelassen sind. Bei diesen Produkten können wir uns darauf verlassen, dass ihre Sicherheit mit seriösen Studien belegt ist. Auf speziellen Patientenwunsch ist auch die Verwendung von Implantaten anderer Hersteller möglich, wichtig ist aber die Sicherheit und Seriosität der Anbieter. Hochwertige Implantate enthalten dickflüssiges Silikongel in einer doppelwandigen, außen glatten oder angerauten Silikonhülle. Sie zeichnen sich durch einen Memory-Effekt aus und finden immer wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Es gibt runde und tropfenförmige (anatomische) Implantate.

Vorteil: Das Material ist zuverlässig, fühlt sich natürlich an und sieht auch so aus. Da die Implantate ganz sicher nicht auslaufen können, fällt einer der häufigsten Ursachen für einen Implantatwechsel weg.
Wichtig  zu  wissen: Silikonimplantate  können  sich  selten schmerzhaft verkapseln (Kapselfibrose). Das ist nicht gefährlich, kann aber einen Implantatwechsel erfordern, wenn sich das Implantat verformt oder verhärtet hat.

Die Operation

Die Operationstechnik richtet sich nach den natürlichen Vorgaben und dem gewünschten Ergebnis, sie wird also individuell angepasst. Dies beginnt schon bei der Auswahl des Hautschnittes. Er kann in der Unterbrustfalte, der Achselhöhle oder an der Brustwarze gesetzt werden. Weiterhin wird in einem Beratungsgespräch festgelegt, ob das Implantat vor oder hinter dem Muskel platziert und die Brust zusätzlich gestrafft werden soll. In vielen Fällen wird ein etwa vier Zentimeter langer Schnitt in der Unterbrustfalte gesetzt und anschließend in der Brust eine Art Höhle ausgeformt, in die das Implantat vorsichtig eingeschoben wird. Sind die Kissen richtig platziert, werden die Schnitte vernäht und mit einem sterilen Pflaster abgeklebt. Drainageschläuche lassen die Wundflüssigkeit, die sich nach der Operation bildet, schneller abfließen. Je trockener das Wundbett, desto geringer ist anschließend die Gefahr von Komplikationen wie einer Verkapselung. Operiert wird meist in Vollnarkose, seltener in lokaler Betäubung mit Dämmerschlaf.

LAge des Implantats bei Brustvergrößerung
Mögliche Implantatlage über oder unter dem Brustmuskel

Vorteile: Diese Technik gilt als sichere Methode.  
Gut zu wissen: Die ersten 48 Stunden nach der Operation können schmerzhaft sein, besonders bei Implantaten, die unter dem Brustmuskel eingelegt wurden. Dagegen helfen: ein gutes Schmerzmittel  und abschwellende Maßnahmen wie etwa eine lokale Kühlung. Die Narbe ist manchmal im Liegen sichtbar.
OP-Dauer: Ca. 60 Minuten ohne Straffung und etwa 2,5 Stunden mit zusätzlicher Straffung.
Klinikaufenthalt: 1 bis 2 Tage.

Nach der Operation

In den ersten Tagen verhindert ein Stützverband, dass die Implantate verrutschen. Das Entfernen der Drainagen am ersten oder zweiten Tag nach der OP ist schmerzlos bis schmerzarm. Anschließend muss ein Spezial-BH (eventuell mit einer zusätzlichen Bandage) getragen werden: 6 Wochen lang Tag und Nacht, danach weitere 6 Wochen während der Nacht und beim Sport. Armbewegungen sind anfangs unangenehm.
Für die ersten 6 Wochen gilt: Keine Stützbewegungen der Arme, keine Streckbewegungen nach oben, kein schweres Heben, kein Sport – nur moderate Bewegungen. Duschen ist gleich nach Entfernung der Drainagen möglich. Eine Narbenpflege mit speziellen Hautölen oder Silikonpflastern ist empfehlenswert.
Nach 6 Wochen bis 3 Monaten ist die Brust belastbar. 

Der Implantatwechsel

Früher war es üblich, Brustimplantate spätestens nach zehn Jahren durch neue zu ersetzen. Das flüssige Silikon steckte in recht dünnen Hüllen, die auslaufgefährdet waren. Die Brustimplantate der neuesten Generation sind so gebaut, dass sie selbst bei extremer Belastung nicht reißen oder platzen. Trotzdem kann irgendwann der Wunsch nach einem Implantatwechsel entstehen, z.B. wenn sich im Laufe der Jahre das Aussehen der Brüste geändert hat, nach Gewichtsschwankungen, einer Schwangerschaft oder mit dem natürlichen Alterungsprozess. Vielleicht entspricht aber auch Brustgröße oder Brustform nicht mehr der Idealvorstellung: Größere Implantate, kleinere Implantate oder eine neue Form, z.B. von tropfenförmigen Implantaten zu runden oder umgekehrt – Dr. Tina Peters und Dr. Cornelius Grüber beraten Sie gern ausführlich.

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine natürliche Alternative zu Silikonimplantaten ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett, das so genannte Lipofilling: Diese Methode ist auch bestens für Frauen geeignet, die sich den Ausgleich asymmetrisch geformter Brüste wünschen. Für die Behandlung mit Eigenfett sind keine Schnitte notwendig, sondern lediglich kleine Einstiche, die später nicht mehr zu sehen sind.
Das Füllmaterial wird von Fettdepots an Bauch, Hüfte oder Oberschenkeln entnommen. Nachdem das gewonnene Fett aufwändig aufbereitet und durch den Entzug von Flüssigkeit verdichtet wurde, wird es über spezielle Kanülen in fest definierte, flächige Bereiche der Brust injiziert. Da sich das Verfahren in den letzten Jahren stark verfeinert hat, erreichen wir an der Brust einen lebenslang anhaltenden Vergrößerungseffekt. 

Vorteil: Bei körpereigenem Material besteht keine Verkapselungsgefahr und die neuen Brüste verhalten sich sehr natürlich, z.B. wachsen sie bei einer Gewichtszunahme mit. Ein weiterer Vorteil besteht auch in der „2in1“ Operation, denn natürlich kann man das Fett von den Stellen nehmen, die möglicherweise ohnenhin stören.
Wichtig zu wissen: Während sich mit Silikonimplantaten theoretisch jede Brustgröße realisieren lässt, kann die Brust mit Eigenfett in einer Sitzung nur um eine halbe bis anderthalb Körbchen vergrößert werden. Auf Wunsch kann der Eingriff natürlich wiederholt und somit eine Vergrößerung um mehrere Körbchengrößen erzielt werden.


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