Allgemeine Risiken bei Brustoperationen

Die Operationsrisiken bei Brustoperationen sind sehr gering, aber es gibt sie – wie bei jedem chirurgischen Eingriff. Vor der Operation erfolgt eine Untersuchung und in einem gemeinsamen Gespräch wird die Patientenvorgeschichte inklusive möglicher Risiken herausgearbeitet. Sollten Auffälligkeiten vorliegen, so werden die notwendigen Untersuchungen veranlasst oder empfohlen, denn die Ärzte des HANSEATICUMS wollen möglichst jedes Risiko für die Patientin ausschließen und möchten höchstmögliche Sicherheit gewährleisten.

In einem ausführlichen präoperativen Aufklärungsgespräch werden alle möglichen Risiken und Komplikationen erklärt und besprochen. So kann es z.B. zu Wundinfektionen oder zu Nebenwirkungen durch ein Antibiotikum oder das Narkosemittel kommen. Es besteht immer ein Risiko für eine Nachblutung, für Schwellungen und Schmerzen. Auch Gefäß- und Nervenverletzungen, Thrombosen und das Abwandern eines Blutgerinnsels können nie gänzlich ausgeschlossen werden.

Neben diesen allgemeinen Operationsrisiken hat jede Brustvergrößerung spezielle Risiken, die allerdings sehr selten vorkommen. Dazu gehören: Kapselfibrose, Lymphomentstehung, Knitterfalten im Implantat, Verrutschen des Implantates, Gefühlsstörung in der Brustwarze, Beeinträchtigung der Stillfähigkeit und Riss des Implantates. Es besteht trotz aller Sorgfalt bei jedem chirurgischen Eingriff die Möglichkeit einer Komplikation.

Da Patienten seit 2007 nach einer Aktualisierung des Gesundheitsreformgesetzes die Nachbehandlungskosten einer außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen durchgeführten Operation selbst tragen müssen, empfiehlt sich eine Folgekostenversicherung. Sie schützt vor finanziellen Risiken nach einer medizinisch nicht notwendigen, ästhetischen Operation. Diese kostet ca. 80 Euro und wird von vielen Versicherungen angeboten. Sprechen Sie uns gerne darauf an.