Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Krankheitsbild Hüfte

  • Individuelle und umfassende Beratung.
  • Maßgeschneidertes Behandlungskonzept.
  • Hüftbehandlung im HANSEATICUM
  • Krankheitsbilder der Hüfte

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HüftSCHMERZEN UND IHRE URSACHEN

Die Hüfte trägt einen Großteil der Last des Körpers auf sich und wird sowohl beim Stehen, Sitzen und bei Bewegungen stark beansprucht. Das Hüftgelenk besteht aus der Hüftgelenkspfanne, welche ein Teil des Beckenknochens ist und dem Hüftkopf, der zum Oberschenkelknochen gehört. Hüftschmerzen können vielfältige Ursachen haben und neben den Gelenken auch von Muskeln, Sehnen, Schleimbeuteln und Nerven ausgehen. Wir stellen Ihnen das Krankheitsbild Hüfte näher vor.

Auf der Hüfte lastet das Gewicht des Oberkörpers. Entsprechend anfällig ist diese Körperregion für einen natürlichen, altersbedingten Verschleiß, der sich vor allem in der Abnutzung der Gelenkknorpel bemerkbar macht und als Hüftgelenksarthrose bekannt ist. Aber nicht nur altersbedingte Beschwerden, auch ein ungesunder Lebensstil, Übergewicht oder eine Fehlbelastungen können zu Erkrankungen und Verletzungen der Hüfte führen, die mit starken Schmerzen einhergehen. Die Hüftschmerzen lassen sich durch konservative Therapien und chirurgische Operationen sehr gut behandeln. Das Team des Hanseaticum West – Ärztezentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie, Handchirurgie und Plastisch-Ästethetische Chirurgie in Hamburg steht Ihnen mit langjähriger Erfahrung und Expertise zur Seite, um Ihre Hüftschmerzen zu behandeln und Ihnen ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.

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hüftSCHMERZEN: DIE HÄUFIGSTEN ERKRANKUNGEN UND VERLETZUNGEN DER HÜFTE

Hüftschmerzen können durch zahlreiche Erkrankungen und Verletzungen ausgelöst werden. Die Symptome der unterschiedlichen Leiden sind sich teils sehr ähnlich, sodass eine ausführliche und präzise Diagnose durch einen Hüftspezialisten in Hamburg vorgenommen werden sollte, bevor eine adäquate und individuell zusammengestellte Therapie stattfinden kann. Zu den häufigsten Beschwerden der Hüfte gehören die Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose), Schleimbeutelentzündung (Bursitis trochanterica) Hüfteinklemmung (FAI, Femoro Acetabuläres Impingement), Adduktorenverletzungen. Wir stellen Ihnen die häufigsten Erkrankungen und Verletzungen des Krankheitsbilds Hüfte im Überblick vor.

1. HÜFTGELENKSARTHROSE (COXARTHROSE)

Eine Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) entsteht, wenn die Knorpelschicht auf den Knochen im Hüftgelenk im Laufe des Lebens abnutzt und immer dünner wird. Da sich der Knorpel nicht nachbildet, sind die entstehenden Schäden irreversibel. Die Hüftgelenksarthrose zeichnet sich durch Schmerzen und Steifigkeit aus, die vor allem im Bereich der Hüfte und der Leiste auftreten kann. Anfangs entstehen die Hüftschmerzen bei Bewegungenoder bei stärkererBelastung. Im weiteren Krankheitsverlauf treten die Beschwerden auch in Ruhephasen auf. Altersbedingt entsteht die Krankheit häufig nach dem 45. Lebensjahr. Schwere körperliche Belastung, intensiver Sport und starkes Übergewicht können die Krankheit begünstigen. 
Besonders in früheren Stadien der Krankheit lässt sich die Arthrose sehr gut mithilfe von Krankengymnastik, dämpfenden Schuhen, Muskulaturübungen und Medikamenten behandeln. In fortgeschrittenen Stadien kann es zu einer Hüftgelenksarthrose-Operation kommen. Bei dieser Hüft OP muss ein künstliches Hüftgelenk (Hüftgelenks-Endoprothese) eingesetzt werden, durch das meist eine vollständige Schmerzfreiheit entsteht. 

2.    SCHLEIMBEUTELENTZÜNDUNG (BURSITIS)

Starke Schmerzen im Bereich der Hüfte und Leistengegend können auch auf eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) im Hüftgelenk hindeuten, da sich in den Hüftgelenken eine Vielzahl von Schleimbeuteln befinden. So kann eine Entzündung als Bursitis trochanterica an der Außenseite des Hüftgelenks auftreten oder als Bursitis iliopectinea im Bereich der Leiste. Die Hüftschmerzen treten besonders unter Belastung auf. Die Bursitis hat ähnliche Symptome wie die Hüftarthrose und wird häufig mit ihr verwechselt. Als Ursache für die Schleimbeutelentzündung der Hüfte kommen bakterielle Entzündungen, Arthritis, eine Fehlstellung des Hüftgelenks und intensive sportliche Aktivität durch Überlastung von Bändern, Sehnen und Muskeln infrage.
Die Schleimbeutelentzündung in der Hüfte kann durch verschiedene Ansätze aus der konservativen Therapie behandelt werden. Dazu zählen Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente, Stoßwellenbehandlung, physikalische Therapie und Kortisonspritzen . Sollten diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, kann der betroffene Schleimbeutel bei einem chirurgischen Eingriff entfernt werden. 

3.    HÜFTEINKLEMMUNG (FEMORO ACETABULÄRES IMPINGEMENT – FAI)

Bei einem gesunden Hüftgelenk gleitet der Hüftkopf ohne Probleme in der Hüftpfanne. Bei einer Hüfteinklemmung (Femoro Acetabuläres Impingement – FAI) klemmen und schlagen die Hüftknochen – der Hüftkopf, bzw der drunter liegende Oberschenkelhals an der Gelenkpfanne an. Die Ursache ist in den meisten Fällen genetisch bedingt. Bei Sportlern fällt das Impingement jedoch besonders häufig auf, weil sie den Bewegungsspielraum der Hüfte eher ausnutzen und dementsprechend an ihre Grenzen stoßen. Bei einem Hüftgelenksimpingement können starke Hüftschmerzen entstehen, die besonders in die Leistengegend strahlen. Diese Beschwerden treten meistens bei Bewegungen auf. Das Hüftimpingement kann zur Hüftgelenksarthrose führen. Bei einer Hüfteinklemmung wird eine konservative Behandlung begonnen . Diese findet vor allem durch Physiotherapie und Antirheumatika (NSAR) statt. Sportler müssen eine konsequente Verhaltensanpassung mit Ihrem Arzt besprechen. Operativ kann das Hüftimpingement durch eine Hüftarthroskopie, also durch einen minimal-invasiven chirurgischen Eingriff, behandelt werden. Der Hüftspezialist führt dazu eine Kamera im Bereich der Hüfte ein. Oftmals können Sie entdeckten Ursachen der Hüfteinklemmung direkt während der Arthroskopie behandelt werden. Durch eine rechtzeitige Hüft OP kann eine Hüftgelenksarthrose häufig verhindert werden.

4.    Hüftkopfnekrose

Bei einer Hüftkopfnekrose (Absterbender Hüftkopf) kommt es ebenfalls zu Schmerzen im Bereich der Leiste. Das Krankheitsbild und auch die Ursachen sind heutzutage noch nichtvollständig erforscht. Man geht von einer vorübergehenden Minderduchblutung des Hüftkopfes aus. Die Hüftkopfnekrose tritt gehäuft im mittleren Lebensalter auf und verläuft in Stadien. Anfang bestehen Schmerzen.  Nur mit Hilfe einer MRT (Kernspintomographie) können die Veränderungen des Hüftkopfes nachgewiesen werden. Im unbehandelten weiteren Verlauf kommt es zu Veränderungen der Oberflächen bis hin zum Einbruch des Hüftkopfes mit einer unwiederbringlichen Zerstörung des Hüftgelenkes. In diesem Fall muss eine künstlichs Hüftgelenk (Hüftgelenksendoprothese) implantiert werden. Vorher kann je nach Stadium neben einer konsequenten Entlastung durch eine OP, Anbohrung des Hüftkopfes (Core Dekompression), die fortschreitende Zerstörung verhindert werden.

5.    ADDUKTORENVERLETZUNG

Bei einer Adduktorenverletzung der Hüfte handelt es sich um eine Leistenzerrung, die häufig bei Sportlern auftritt und von den Betroffenen selbst behandelt werden kann. Bei den Beschwerden können starke Schmerzen an der Innenseite des Oberschenkels oder im Bereich der Leiste entstehen, die sogar bis in den Bauchraum ausstrahlen können. Auch Blutergüsse sind möglich. Obwohl die Leistenzerrung auch selbst behandelt werden kann, sollte sie im Zweifelsfall durch einen spezialisierten Arzt diagnostiziert werden. Verletzungen lassen sich zudem durch Krankengymnastik, medizinische Salben, Lymphdrainage, Wärmetherapie und Verbände behandeln. Bei einer starken Adduktorenverletzung können Ausdauersportler bis zu drei Monate ausfallen. In dieser Zeit ist jedoch moderates Krafttraining bei gleichzeitiger Schonung der betroffenen Körperregionen möglich. Besonders häufig sind Fußballer von diesen Beschwerden betroffen. 

5.    Schenkelhalsbruch

Durch Stürze, meist im Alter, kann zu Hüftgelenksnahen Knochenbrüchen kommen. Der Schenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur), muss je nach Bruchlinienverlauf häufig operiert werden. Hier wir prinzipiell zwischen hüftkopferhaltenden Verfahren (z.B. Verschraubung) und hüftkopfersetzenden Verfahren (Hüftgelenksendoprothese) unterschieden. Welches für den Patienten in Frage kommt richtet sich nach vielen auch individuellen Kriterien.

FAZIT – KRANKHEITSBILD HÜFTE: HÜFTSCHMERZEN LASSEN SICH ERFOLGREICH DURCH KONSERVATIVE THERAPIEN UND OPERATIONEN BEHANDELN

Die Hüfte ist das Bindeglied zwischen dem Rumpf und den Beinen. Auf ihr lasten bis zu 60 Prozent des Körpergewichts. Sowohl im Sitzen als auch beim Stehen und Gehen werden die Hüftgelenke beansprucht. Entsprechend groß ist der Verschleiß der Hüftgelenke, der zu altersbedingten Beschwerden wie der Hüftgelenksarthrose führen kann. Hüftschmerzen, denen die vielfältigen Erkrankungen der Hüfte zugrunde liegen, lassen sich durch einen gesunden Lebensstil mit gesunder Ernährung, regelmäßiger Aktivität und einer korrekten Körperhaltung verhindern oder zumindest reduzieren. Akute Hüftschmerzen können nach einer entsprechenden Diagnose durch einen Hüftspezialisten in Hamburg mit konservativen Therapien oder chirurgischen Eingriffen sehr zuverlässig behandelt werden und führen oftmals zu einer vollständigen Schmerzfreiheit. Die Experten des Hanseaticum West – Ärztezentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie, Handchirurgie und Plastisch-Ästethetische Chirurgie können Sie in allen Belangen zum Krankheitsbild Hüfte beraten und Ihnen helfen, durch eine Reduktion der Schmerzen oder gar Schmerzfreiheit Ihre Lebensqualität wieder zu steigern. Symptome wie die Hüftarthrose und wird häufig mit ihr verwechselt. Als Ursache für die Schleimbeutelentzündung der Hüfte kommen bakterielle Entzündungen, Arthritis, eine Fehlstellung des Hüftgelenks und intensive sportliche Aktivität durch Überlastung von Bändern, Sehnen und Muskeln infrage. Die Schleimbeutelentzündung in der Hüfte kann durch verschiedene Ansätze aus der konservativen Therapie behandelt werden. Dazu zählen Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente, Stoßwellenbehandlung, physikalische Therapie und Kortisonspritzen. Sollten diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, muss der betroffene Schleimbeutel bei einem chirurgischen Eingriff entfernt werden.

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