Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Im Spectrum im UKE

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00-12:00 Uhr & 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

Jürgen-Töpfer-Straße 46 - 22763 Hamburg

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Knie-Op

  • Individuelle und umfassende Beratung.
  • Maßgeschneidertes Behandlungskonzept.
  • Kniebehandlung im HANSEATICUM

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Knie OP

Das Knie gilt als größtes Gelenk im menschlichen Körper, das aus zwei einzelnen Gelenken, der Kniescheibe- und dem Kniekehlgelenk besteht. Es verbindet den Oberschenkelknochen mit dem Schienbein und wird von der Kniescheibe gestützt. Das Gelenk trägt tagtäglich nahezu das gesamte Gewicht des Körpers. Diese enorme Belastung und sein komplexer Bau machen es besonders anfällig für Verletzungen. Außerdem federt es während des Laufens oder beim Sport eine Vielzahl von Erschütterungen ab. Daher bleibt es von Verschleiß nicht verschont und wird mit zunehmendem Alter stetig anfälliger für Verletzungen. Bei starken Beschwerden kann es dazu kommen, dass eine Knie OP bei einem Kniespezialisten in Hamburg nicht mehr umgangen werden kann, um andauernde Schmerzen langfristig zu lindern. Das Hanseaticum West – Ärztezentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie, Handchirurgie und Plastisch-Ästethetische Chirurgie steht Ihnen mit großer Expertise von der Diagnose, der Knieoperation und während des gesamten Heilungsprozesses zur Verfügung.

KnieSCHMERZEN UND IHRE URSACHEN

Häufige Ursachen für Knieprobleme sind Arthrose, chronisches Übergewicht, Unfallschäden, eine genetische Vorbelastung, rheumatische Erkrankungen oder auch Infektionen. 

Notwendigkeit einer Knie OP: Bei andauernden Schmerzen im Kniegelenk, unklarer Schwellung, Bewegungseinschränkungen, Instabilität, Blockierungen, Meniskusriss, Kreuzbandriss oder Knorpelschaden ist eine Knie OP notwendig. 

Die gängigsten Operationstechniken: Kniegelenksspiegelung (Kniegelenks-Arthroskopie), Meniskusriss Operation, Knorpeleingriffe, Kreuzbandersatzoperation, Künstliches Kniegelenk (Kniegelenksendoprothese)

Die Heilung nach der Operation unterliegt individuellen Faktoren und kann bis zu sechs Monate betragen

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KnieSCHMERZEN: KNIEOPERATIONEN IM ÜBERBLICK

Zur Behandlung von Kniearthrose, Bandverletzungen, Meniskusschäden und Kniescheibenluxationen werden verschiedene Knieoperationen durchgeführt, die im Hinblick auf die jeweiligen Beschwerden zu einem optimalen Ergebnis führen und von einem Kniespezialisten in Hamburg wie dem Hanseaticum – Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchgeführt werden können. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Knieoperationen vor.

Kniegelenksspiegelung (Kniegelenks-Arthroskopie)

Bei einer Kniegelenksarthroskopie handelt es sich um einen minimalinvasiven chirurgischen Eingriff, der in Vollnarkose oder in einem regionalen Betäubungsverfahren durchgeführt wird. Die Arthroskopie wurde in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und ist heutzutage die Standardtechnik für eine Großteil Knieoperationen. Hierbei werden über meist zwei kleine Hautschnitte eine Kamera sowie Tasthaken, kleine Stanzklemmen und auch kleine Fräsen in das Gelenk eingebracht. Die Kniegelenksarthroskopie ist also eine Technik, um bestimmte Eingriffe durchführen zu können. Sie wird vor allem für Meniskusriss-OP`s und Knorpeloperationen an Bändern und Sehnen, wie auch für den Kreuzbandersatz, durchgeführt. Je nach Eingriffsart erfolgt der Eingriff durch die Kniespezialisten des Hanseaticum West – Ärztezentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie, Handchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie in Hamburg ambulant oder kurzstationär.

Meniskusriss Operation

Die Therapie eines Meniskusrisses ist abhängig von der Art und Lokalisation des Schadens, den vorhandenen Begleitverletzungen, von den individuellen Begebenheiten (Alter, berufliche und sportliche Aktivität) und natürlich vor allem von den Beschwerden des Patienten.
In den allermeisten Fällen eines mit längeren Beschwerden und Funktionseinschränkungen einhergehenden Meniskusschadens besteht die Indikation zur operativen Versorgung, da der Meniskusriss nicht von selbst heilt. Meniskusoperationen werden heute arthroskopisch in minimal-invasiver Technik durchgeführt ( siehe oben). Da der Meniskus wie bereits erwähnt wichtige Funktionen übernimmt, versucht man, den gerissenen Meniskus nach Möglichkeit weitestgehend zu erhalten, da sich gezeigt hat, dass eine komplette Entfernung des Meniskus, wie sie in früheren Jahren häufig durchgeführt wurde, die Entstehung einer Kniegelenksarthrose um ein Vielfaches erhöht. In den meisten Fällen werden daher nur die defekten Anteile des Meniskus entfernt (Meniskusteilresektion). So ist gewährleistet, dass der verbleibende intakte Restmeniskus möglichst groß bleibt und seine wichtige Funktion meist ohne nennenswerte Einbußen weiter erhalten bleibt. Ein weiteres Einreißen des Meniskus kann zudem verhindert werden.

Das Ziel der Meniskusoperation mittels Arthroskopie besteht darin, alle abgerissenen Anteile zu entfernen, wobei das gesunde Meniskusgewebe erhalten bleibt. Es werden nur jene Teile des Meniskus entfernt, die die Gelenkfunktion stören, die Gelenkflächen schädigen und die für die Schmerz- und Reizzustände verantwortlich sind. Handelt es sich beim Meniskusriss um einen sogenannten basisnahen Riss, d.h. um einen Riss in der kapselnah gelegenen gut durchbluteten Zone, kann ein Meniskusriss genäht werden. Dies geschieht tatsächlich mit Nadel und Faden häufig aber auch mit speziellen Miniankersystemen. Im Falle einer Meniskusteilentfernung folgt eine Teilbelastung nur am Operationstag an Unterarmgehstützen. Physiotherapie ist nur in wenigen Fällen erforderlich. Sportfähigkeit besteht in Abhängigkeit der betriebenen Sportart nach ca. 6–8 Wochen, frühzeitig kann mit Radfahren und Schwimmen begonnen werden. In Abhängigkeit von der beruflichen Belastung und dem Alter beträgt die Dauer der Arbeitsunfähigkeit nach einer Arthroskopie ca. 1-3 Wochen. Nach einer Meniskusnaht erfolgt die Teilbelastung des Beines an Unterarmgehstützen 6 Wochen, um eine Einheilung zu erreichen. Die Aufnahme der sportlichen Aktivität kann je nach Beschwerden 6-8 Monate betragen.

Knorpeleingriffe

Regenerative Eingriffe am Gelenkknorpel werden vor allem am Knie- und auch Sprunggelenk durchgeführt.
Für die Entstehung von Knorpelschäden gibt es unterschiedliche Ursachen. Neben belastungs- und verschleißbedingten Ursachen, gibt es auch immer häufiger isolierte Knorpelschäden, von denen häufig gerade auch junge Patienten. nach einer Verletzung betroffen sind. Hier kommt eine „klassische“ Prothesenversorgung wie beim durch Arthrose funktionsunfähig gewordenen Gelenk nicht in Frage. In diesen Fällen werden durch uns seit Jahren erfolgreich unterschiedliche knorpelwiederherstellende Verfahren angewandt, die sich je nach Lage und Ausmaß des bestehenden Knorpelschadens unterscheiden.
Eine Knorpelrekonstruktion kann notwendig werden, wenn an Knie oder Sprunggelenk ein schmerzhafter isolierter und tiefgreifender Knorpelschaden vorliegt der bis an den Knochen heranreicht (Grad 3-4 Schädigung) und dabei das übrige Gelenk noch intakt ist. Geringere Schäden können dagegen meist konservativ etwa durch Injektionen von Hyaluronsäure, PRP (Platelet Rich Plasma) Gewichtsreduktion, Einlagenversorgung und anderen Maßnahmen behandelt werden.

Bei kleineren Knorpelschäden, die im Rahmen einer Arthroskopie auffallen wird im gleichen Eingriff der geschädigte Knorpel entfernt und der darunter liegende Knochen mit speziellen Ahlen eröffnet. In den sich bildenden Blutkuchen können dann Stammzellen einwandern und sich zu einem knorpelähnlichen Narbengewebe umwandeln, das den Defekt abdeckt. Je nach Defektgröße und Lokalisation kommen verschieden operative Therapien in Frage.

OATS (kleinere tiefe Knorpeldefekte)

(Osteochondrale Autologe Knorpel-Knochen-Transplantation) Knorpelschäden bis ca. 10mm Durchmesser können mit einem Knorpelknochentransfer behandelt werden. Mit einer speziellen Fräse wird aus einem unbelasteten Bereich des gleichen Gelenkes ein Knochenzylinder mit intaktem Knorpel ausgestanzt und in die Stelle mit dem Knorpelschaden verpflanzt. In der Entnahmestelle bildet sich Narbengewebe.

mACT (große und tiefe Knorpelschäden)

 Bei der sogenannten matrixbasierten Autologen Chondrozyten Transplantation (mACT) wird in einem ersten arthroskopischen Eingriff aus einem nicht tragenden Gelenkanteil ein kleines Stück gesunden Knorpels entnommen. Dieses wird dann in einem Labor aufbereitet, die Knorpelzellen vermehrt und in eine Kollagenmatrix eingepflanzt. In einem zweiten operativen Eingriff wird dieses Knorpelersatzgewebe dann in das Gelenk zurück verpflanzt. Diese aufwändige Technik ist im Gegensatz zu den beiden ersten Verfahren auch für die Rekonstruktion größerer Knorpelschäden geeignet. Nach dem Eingriff ist eine Teilbelastung für 6-12 Wochen an Unterarmgehstützen erforderlich. Eine Sportliche Betätigung kann je nach Lokalisation des Defektes nach 6-12 Monaten aufgenommen werden.

Kreuzbandersatzoperation

Der Kreuzbandriss ist eine schwere Verletzung. Das Prinzip der Operation ist nahezu immer der Ersatz des alten, gerissenen Bandes durch ein neues, körpereigenes Transplantat, da eine alleinige Naht des gerissenen Kreuzbandes keine Langzeitstabilität gewährleisten kann. Der arthroskopische Kreuzbandersatz mittels körpereigener Sehnentransplantate hat sich heute als Standard durchgesetzt. Verwendet werden vor allem Sehnen aus der Rückseite des Oberschenkels (Hamstrings), Semitendinosus- und Gracilissehne) in dreifach- und vierfach-Bündeltechnik sowie in besonderen Fällen das mittlere Drittel der Patellarsehne als „Bone-Tendon-Bone-“ (Knochen-Sehne-Knochen-) Transplantat. Gemeinsame Eigenschaft dieser Transplantate ist eine mit dem natürlichen vorderen Kreuzband vergleichbare Reißkraft und Elastizität. Kunststoffbänder haben in der heutigen Praxis keine Bedeutung mehr. Die Sehne wird aus dem gleichseitigen Bein über einen kleinen Zusatzschnitt gewonnen, aufbereitet und über die Hautschnitte nach Einbringen mehrerer Bohrlöcher in das Gelenk eingezogen und über spezielle Dübel oder Pins verankert. Der Eingriff findet kurzstationär in Voll – oder Teilnarkose statt. Postoperativ erfolgt die orthesenfreie Nachbehandlung mittels Physiotherapie über mindestens 12 Wochen. Das vorrangige Ziel ist einerseits auf die frühzeitige Wiedererlangung eines freien Bewegungsumfangs, volle Belastbarkeit sowie muskuläre Kontrolle und Koordination ausgerichtet. Die Rückkehr in den Beruf richtet sich nach dem Arbeitsplatz (2-18 Wochen). Die Aufnahme von Sport kann nach ca. 6 Wochen erfolgen. Geeignete Sportarten sind Radfahren oder Schwimmen. Kontaktsportarten könne nur in Ausnahmefällen vor dem 9. Monat durchgeführt werden

Künstliches Kniegelenk (Kniegelenksendoprothese)

Bei nicht mehr behandelbarem Kniegelenksverschleiß (Gonarthrose), der zu andauernden starken Belastungs- und Ruheschmerzen führt und die alltäglichen Aktivitäten schmerzbedingt deutlich einschränkt, kann zur Schmerzverringerung und Funktionsverbesserung der oder die geschädigten Anteile des Kniegelenkes durch eine Prothese operativ ersetzt werden.Die Operation erfolgt in Teil- oder Vollnarkose. Über einen Schnitt an der Vorderseite wird das Kniegelenk freigelegt und die erkrankten Anteile der Gelenkfläche mit speziellen Instrumenten entfernt. Anschließend wird mit Hilfe von Spezialschablonen nacheinander der Oberschenkel- und Schienbeinknochen vorbereitet und Probeprothesen eingesetzt, mit denen das zu erwartende Ergebnis überprüft wird. Erst dann werden die endgültigen Prothesenkomponenten eingesetzt. Als Puffer und Gleitfläche zwischen den Prothesenhauptkomponenten wird ein Kunstststoffaufsatz (Polyäthylen) eingesetzt. Die Prothesenteile selbst bestehen aus speziellen sehr hochwertigen Metalllegierungen. Bei zementfreien Prothesen bestehen die dem Knochen anliegenden Anteile aus Titan.
Man unterscheidet zurzeit drei verschiedene Arten der Kniegelenksendoprothese:

Schlittenprothese

Bei der sogenannten „Schlittenprothese“ ersetzt man entweder die innenseitige oder die außenseitige Kniegelenkshälfte. Das restliche Gelenk muss hierzu einen intakten Knorpel sowie einen intakten Kapsel-Band-Apparat, also eine regelrechte Funktion besitzen, da diese Strukturen von dieser Operation nicht betroffen sind.

Oberflächenersatzprothese

Bei der Oberflächenersatzprothese wird die gesamte Kniegelenksoberfläche „überkront“. Voraussetzung ist eine ausreichende Stabilität der körpereigenen Bänder. Abhängig von zusätzlichen Beschwerden, die von der Kniescheibenrückfläche ausgelöst werden können, wird diese ebenfalls ersetzt. Beide Prothesentypen können prinzipiell sowohl mit als auch ohne Knochenzement eingebracht werden.

Achsgeführte Kniegelenksendoprothese

Eine achsgeführte Kniegelenksendoprothese kommt in Fällen Gelenkinstabilität zur Anwendung. Anders als die oben genannten Prothesentypen sind die Prothesenteile hier untereinander beweglich verbunden und die Prothese zusätzlich noch durch Stiele im Oberschenkel- und Schienbeinknochen verankert. Durch diesen Koppelungsmechanismus wird eine zusätzliche Stabilisierung der Gelenkführung erreicht. Der stationäre Aufenthalt nach der Operation beträgt ca. 7 Tage.  Bereits am ersten Tag nach der Operation wird mit der krankengymnastischen Übungsbehandlung begonnen. Es werden hierbei passive Bewegungen auf beweglichen Schienen sowie aktive Kräftigungsübungen individuell kombiniert. Darüber hinaus wird das Gehen mit Gehstützen und später das Treppensteigen trainiert. 

Nach der Operation

An die stationäre Behandlung schließt sich in der Regel eine Rehabilitation an, die je nach Bedarf und Vereinbarung mit der zuständigen Krankenkasse entweder ambulant oder stationär durchgeführt werden kann. Die Spezialisten des Hanseaticum West – Ärztezentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie, Handchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie in Hamburg führen Kniegelenksoperationen seit Jahren durch und stehen Ihnen vom Anfang der Diagnostik über Operation bis zum Abschluss der Rehabilitation zur Verfügung und zur Seite.

KNIE OPS VON EINEM KNIESPEZIALISTEN IN HAMBURG DURCHFÜHREN LASSEN 

Kreuzbandriss, Knorpelschäden (Chondromalazie), Kniegelenksarthrose und Meniskusverletzungen gehören zu den häufigsten Beschwerden des Beines, die oftmals eine Knie OP notwendig machen. Knieoperationen sind heutzutage ein Routineeingriff. Mithilfe eines Kniespezialisten in Hamburg wie dem Hanseaticum West – Ärztezentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie, Handchirurgie und Plastisch-Ästethetische Chirurgie können Sie Ihre Knie OP in einem höchst professionellen und fachlichen Umfeld von Chirurgen mit langjähriger Erfahrung durchführen lassen – denn Gesundheit ist Vertrauenssache.

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Häufig gestellte Fragen

Arthrose, Kreuzbandriss und Knorpelschaden – wann macht eine Knie OP Sinn?

Verstärkt sich der Schmerz immer weiter und sämtliche konservative Behandlungsmethoden, die keinen Eingriff erfordern, waren erfolglos, bleiben Operationen als letzter Ausweg. Oftmals geschieht dies bei Patienten mit einem Kreuzbandriss. Auch bei einer Kniegelenksarthrose kann es zu einer Knie OP kommen. Die Knorpel nutzen sich enorm ab, da die Knochen aneinander reiben. Sie bleibt häufig lange Zeit unbemerkt, weshalb Behandlungen oftmals zu spät begonnen werden und eine Kniegelenksarthrose Operation nicht mehr abgewendet werden kann. Um Beschwerden langfristig zu beseitigen, kommt es nicht selten zum Einsatz eines künstlichen Gelenkes. Weitere Gründe für eine Operation am Knie sind ein Knorpelschaden (Chondromalazie), Kniescheibenspitzensyndrom (Patellaspitzensyndrom) oder eine Bakerzyste.

Ab wann sind nach einer Knie OP körperliche Aktivitäten bedenkenlos möglich?

Die Geschwindigkeit der Heilung und die Wiederherstellung der vollen Belastungsfähigkeit nach einem Eingriff hängen von sehr vielen individuellen Faktoren, wie der Schwere der Knieverletzung, dem Lebensalter und dem Lebenswandel des Patienten ab. Im Normalfall ist Sport, beispielsweise nach Arthrose OPs oder Behandlungen von Meniskusverletzungen nach zwei Wochen und bei aufwendigeren Eingriffen nach acht Wochen wieder möglich. Bei einer Kreuzbandriss OP oder dem Einsetzen eines künstlichen Knies sollte eine Pause von bis zu zwölf Monaten eingelegt werden.

Welche Komplikationen einer Knie OP können auftreten?

Bei Knieoperationen sind grundsätzlich wenig Komplikationen zu erwarten, denn es handelt sich dabei um Routineeingriffe. Jede Operation wird sorgfältig und gewissenhaft vorbereitet. Nichtsdestotrotz darf nicht außer Acht gelassen werden, dass operative Eingriffe generell immer gewisse Risiken beinhalten. Der Körper kann negativ auf die Narkose reagieren, die Wunde kann sich infizieren und es besteht die Möglichkeit einer Thrombose. Speziell bei Knie OPs kann es passieren, dass es innerhalb der Knieendoprothesen zu Verwachsungen, Verklebungen oder Kalkablagerungen kommt. Dies geschieht vor allem bei mangelnder Bewegung nach dem Eingriff.

Sind Thrombosespritzen oder Kompressionsstrümpfen nach der Knie OP notwenig?

Thrombosespritzen sollten nach einer Knieoperation einmal pro Tag Anwendung finden. Kleinere Eingriffe erfordern eine Anwendungsdauer von etwa einer Woche, größere operateive Eingriffe von bis zu sechs Wochen. Während der Anwendungszeit ist es empfehlenswert, die Blutwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen. Kompressionsstrümpfe verhindern, dass sich Blutgerinnsel bilden und verringern das Risiko von Schwellungen. Falls vom behandelnden Kniespezialisten in Hamburg nicht anders angeordnet, werden die Kompressionsstrümpfe ab dem zweiten Tag nach der Knie OP für etwa einen Monat, Tag und Nacht getragen. Für die maximale Dauer von einer halben Stunde können sie zwischenzeitlich abgelegt werden. Damit das operierte Gelenk möglichst wenig belastet wird, werden zeitlich begrenzt Krücken unterstützend zum Gehen verwendet. In der Regel sind sie etwa ein bis drei Wochen vonnöten, anhängig von der Art des Eingriffes. Generell gilt, dass die Krücken so lange verwendet werden sollten, bis das freie Gehen vollständig, ohne Schmerzen möglich ist. Die Wundheilung beginnt direkt nach Beendigung der Knie OP. Schon nach 24 Stunden schließt sich eine Wunde, wenn sie völlig keimfrei ist. Sicherheitshalber sollte erst nach 48 Stunden geduscht werden. Es empfiehlt sich, die Wunde mit einem Duschpflaster zu schützen. Um das betroffene Knie möglichst wenig zu belasten, ist die Verwendung eines Duschstuhls ebenfalls von Vorteil. Gebadet werden sollte erst nach etwa zwei Wochen. Da dabei die Haut aufgeweicht wird, könnten Keime andernfalls leicht in die Wunde gelangen.

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