Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Martinistraße 64 - 20251 Hamburg
Im Spectrum im UKE

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00-12:00 Uhr & 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

Jürgen-Töpfer-Straße 46 - 22763 Hamburg

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00 Uhr -18:00 Uhr
Freitag: 8:00-12:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Arbeits- und Schulunfälle Montags bis Freitags 8:00 Uhr - 18:00 Uhr

Liposuktion

  • Qualifizierte Fachärzte, Plastisch-Ästhetische Chirurgen.
  • Modernste Technik.
  • Individuelle Beratung.

Termin vereinbaren

  • Behandlungsdauer30 Minuten bis 3 Stunden
  • NachbehandlungKompressionswäsche für 4 bis 6 Wochen
  • Anästhesieje nach Eingriff: örtliche Betäubung, Dämmerschlaf, Vollnarkose
  • Ausfallzeit5 bis 7 Tage  
  • Klinikaufenthaltambulanter Eingriff, bei größerem Eingriff eine Nacht stationären Aufenthalt
  • Kostenab 2000 Euro inkl. MwSt.

 

Kontakt und kostenloses Infomaterial anfordern

Die Gründe für eine Fettabsaugung

Einige Problemzonen sind so hartnäckig, dass sämtliche Maßnahmen scheitern. Die überflüssigen Fettpolster an Kinn, Bauch, Hüften oder Oberschenkeln klammern sich regelrecht fest, reagieren weder auf gezielte Ernährung noch auf Sport. Sprachlich machen sie sich als Love-Handles, Rettungsringe, Tannenbäume oder Reiterhosen breit – und der Grund für ihr Auftauchen an bestimmten Stellen des Körpers eint sie: Die individuelle Verteilung der Fettzellen ist genetisch programmiert. Die Ernährungsgewohnheiten zwischen dem 4. und 11. Lebensjahr sind entscheidend, ob zu den anlagebedingten Fettzellen noch zusätzliche gebildet werden, die später zum Problem werden können. Nach der Pubertät verändert sich die Zahl der Fettzellen kaum noch. Wenn der Körper dann ständig mehr Nahrung bekommt, als er verarbeiten kann, gehen einige Fettzellen in einen passiven Modus über. Sie speichern und speichern, halten das Fett fest und springen erst dann träge auf eine Diät oder ein Work-out an, wenn die aktiven Fettzellen vollständig geleert sind. Dazu kommt: Egal wie kalorienbewusst Sie sich ernähren oder wie hart Sie trainieren – die Anzahl der Fettzellen bleibt immer gleich. Und sobald eine Diät oder das Fitnessprogramm gelockert wird, füllen sich die Polster der Problemzonen wieder.

Liposuktion als Lösung für alle Problemzonen?

Eine Liposuktion kann die Anzahl der Fettzellen gezielt und dauerhaft reduzieren. Danach sind die Problemzonen – fast – kein Problem mehr. Trotzdem: „Die Fettabsaugung ist keine Alternative zum Abnehmen. Wir führen sie fast ausschließlich zur Entfernung lokaler Fettpolster bei normalgewichtigen Patienten durch“, sagt Dr. Cornelius Grüber, Plastisch-Ästhetischer Chirurgund Spezialist für Fettabsaugung in Hamburg. Der Grund: „Die Menge, die wir bei einer Liposuktion absaugen können, ist auf 4 bis 5 Liter Fettbegrenzt und nicht zum Reduzieren von starkem Übergewichtgeeignet.“ Eine Ausnahme bildet die Liposuktion beim Lipödem

Geeignete Körperzonen für eine Fettabsaugung: 

Methoden für die Fettabsaugung 

Bestens geeignet für eine Liposuktion ist störendes Fettgewebean den Oberschenkelaußenseiten (Reiterhosen), den Schenkelinnenseiten sowie an Bauch und Hüfte. Aber auch kleinere Areale an den Fesseln, den Knien, den Oberarmen, an Kinn und Halsoder am Rücken lassen sich gut per Fettabsaugungentfernen.  Mit viel Feingefühl und Erfahrung bringen die Experten im HANSEATICUM den Körper in Bestform. 

Liposuktion mit der Tumeszenz-Methode

Muss nur eine kleine Menge Fett abgesaugt werden, z.B. um das Doppelkinn zu entfernen, setzen die Fachärzte für Liposuktion in Hamburg die Vibrationsmethode in Kombination mit der Tumeszenz-Technik ein. Sie erfolgt unter lokaler Betäubung, ist besonders gewebeschonend und gilt in Expertenkreisen als eine der sichersten Methoden der Fettabsaugung. Um das Fett herauszulösen, wird Tumeszenz-Flüssigkeit ins Unterhautgewebe gespritzt. Sie besteht aus einer sterilen Kochsalzlösung, einem lokalen Betäubungsmittel, Adrenalin und Cortison. Nach einer rund 30-minütigen Wartezeit hat sich die Flüssigkeit im Fettgewebe verteilt und entfaltet dort ihre Wirkung: sie sorgt für eine zuverlässige Betäubung der zu behandelnden Körperpartie, so dass eine Vollnarkose in den meisten Fällen nicht nötig ist.

Während dieser Zeit saugen sich die Fettzellen mit der Flüssigkeit voll, das Gewebe weicht auf und die betroffene Körperpartie, z.B. unterhalb des Kinns, schwillt stark an. So leitet sich auch der Name ab: tumescere = lateinisch für anschwellen. Anschließend werden die Fettzellen aus dem Bindegewebe gelöst und mit einer feinen, speziellen Kanüle abgesaugt. Der plastische Chirurg Dr. Cornelius Grüber erklärt die Vorteile: „Die injizierte Lösung bewirkt, dass sich das überschüssige Fettgewebe sehr gut lockert. So ist es möglich, das Fett abzusaugen, ohne das umgebende Gewebe mit Gefäßen, Venen und Nerven zu verletzten. Das enthaltene Betäubungsmittel verteilt sich in der gesamten Körperpartie und wirkt lange, deshalb kann sich der Patient während des chirurgischen Eingriffs drehen oder aufsetzen, sodass die Modellierung aus verschiedenen Perspektiven sichtbar ist und ich auch verbliebenes Fettgewebe entfernen kann. Das führt zu einem gleichmäßigen Ergebnis ohne Dellen und Asymmetrien.“ 

Fettabsaugung mit WAL, der Wasserstrahl-Assistierten Liposuktion

Die Liposuktion mit der WAL-Methode beginnt mit einem kleinen Schnitt von 0,5 bis 1 Zentimeter Länge an einer unauffälligen Stelle. Dann werden die Fettzellen mit einem hauchdünnen, energiereichen Wasserstrahl aus dem Gewebe gelöst und gleichzeitig mit feinen Kanülen abgesaugt. Der Vorteil: Es müssen keine größeren Mengen an Flüssigkeit vor der Fettabsaugung eingespritzt werden und das Ergebnis ist bereits während der Behandlung sichtbar, was Unregelmäßigkeiten deutlich minimiert. Auch verbleiben kaum Flüssigkeitsansammlungen im Körper, was den Organismus schont und das Absaugen größerer Mengen Fett möglich macht. Die WAL-Methode ist für viele verschiedene Körperregionen anwendbar und wird meist für eine Liposuktion an Bauch, Beinen, Oberschenkeln, Hüfte, Po, Armen oder der seitlichen so genannten Reiterhosen eingesetzt. Die Patienten befinden sich dabei in einem leichten Dämmerschlaf.

Sowohl bei der Wasserstrahl-Assistierten Liposuktion als auch bei der Tumeszenz-Methode erfolgt ein ausführliches, persönliches Beratungsgespräch, an dem auch die Kosten und Risiken besprochen werden. Am Tag des Eingriffs werden letzte Fragen geklärt, dann markieren die Ästhetisch-Plastischen Chirurgen vor der Fettabsaugung die zu entfernenden Polster mit Linien auf der Haut. 

Fettabsaugung: Schritt für Schritt

  • Vor der Operation wird der Ist-Zustand mit Fotos dokumentiert und der Eingriff sorgfältig geplant
  • Mit einem Stift wird die Körperzone, an der das Fett abgesaugt werden soll, markiert
  • Der Eingriff erfolgt ambulant in lokaler Betäubung, auf Wunsch in Dämmerschlaf-Narkose, selten Vollnarkose
  • Der behandelnde Facharzt setzt minimale Schnitte, um die Kanüle einzuführen und saugt das Fett ab
  • Nach der minimal-invasiven Operation werden die Hautschnitte mit kleinen Spannpflastern verschlossen, ein Vernähen der kleinen Wunden ist in den meisten Fällen nicht nötig
  • Anschließend wird die Kompressionswäsche bzw. nach dem Doppelkinn absaugen ein Druckverband angelegt
  • Die Miederwäsche unterstützt die Regeneration und beugt Dellen vor und sollte einige Wochen bzw. Monate konsequent getragen werden, um ein bestmögliches Ergebnis zu garantieren
  • Der Eingriff dauert je nach Aufwand zwischen 1 und 3 Stunden
     

Liposuktion beim Lipödem

Beim Lipödem handelt es sich um krankhafte, schmerzvolle symmetrische Fettansammlungen an Beinen oder Armen, die oft erblich bedingt sind. Erste Anzeichen zeigen sich meist nach hormonellen Veränderungen wie nach der Pubertät, Schwangerschaft und selten nach den Wechseljahren. Im fortgeschrittenen Stadium ist die Fettverteilungsstörung gut zu erkennen: Beine und Arme sind sehr voluminös, die Körpermitte sowie Hände und Füße bleiben schlank. Bei einem Bein-Lipödem endet die Fettvermehrung beispielsweise an den Knöcheln, sodass das Fettgewebe im fortgeschrittenen Stadium das Sprunggelenk überlappt. Bei längerem Stehen oder Sitzen und am Abend treten körperliche Beschwerden auf. Die Arme und Beine fühlen sich durch Flüssigkeitseinlagerungen schwer an und Spannungsgefühle sind deutlich spürbar. Betroffene reagieren sehr empfindlich auf Druck und Berührungen und bekommen schnell blaue Flecken. 

Konservative Therapien beim Lipödem

Empfohlen werden Diäten, die allerdings kaum eine Fettabnahme an den betroffenen Stellen bewirken. Ebenso gehören manuelle Lymphdrainagenund maßgefertigte Kompressionsstrümpfe dazu. Mit der Lymphdrainage entstaut der Physiotherapeut Arme und Beine durch sanfte Handgriffe und die Schwellungen unter der Haut verringern sich. Zufriedenstellende Ergebnisse bringt die physikalische Entstauungstherapieallerdings selten. Im besten Fall lässt sich die Erkrankung verzögern, eine Heilung ist leider nicht möglich. Eine anhaltende Besserung bringt eine Fettabsaugung, die die Patienten von ihrer Last befreit und den Betroffenen nachhaltig hilft.

Fettabsaugung Kosten

Die Preise für eine Liposuktion sind so individuell wie der Patient. Die Kosten sind davon abhängig, wie viele Zonen behandelt werden und welche Methode für die Fettabsaugungeingesetzt wird. Ein kleiner Eingriff wie z.B. am Kinn kostetab 1500 Euro. Wünschen Sie aber eine zusätzliche Straffung, ist die Operation komplexer und deshalb auch teurer. Ebenso sind die Kosten einer Fettabsaugunghöher, wenn sie im Dämmerschlaf (lokale Betäubung mit zusätzlicher Schlafmittelgabe und Überwachung durch einen Narkosearzt) statt in Lokalanästhesie erfolgt. In einem persönlichen Beratungsgesprächin Hamburg können Sie alle Details mit den Plastisch-Ästhetischen Chirurgen Dr. Cornelius Grüber und Dr. Sonja Tomschik klären. 

Das Mittel der Wahl: Die Wasserstrahl-Assistierte Liposuktion

„Da die Fettzellen krankhaft verändert sind, ist die Absaugung bei einem Lipödem anspruchsvoller, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Manchmal sind mehrere Eingriffe nötig“, sagt die plastisch-ästhetische Chirurgin Dr. Sonja Tomschik. 

Die Wasserstrahl-Assistierte Liposuktion ist eine sichere, komplikationsarme und effektive Methode zur Behandlung des Lipödems. Damit können die erhöhte Schmerzempfindlichkeit und Schwellungsneigung verringert, Folgeerkrankungen wie Gelenkschäden vermieden sowie das Aussehen und die Lebensqualität verbessert werden. Zwischen der Absaugung zweier Areale sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens vier Wochen liegen. 

Patientenmeinungen

„Leider habe ich das Doppelkinn von meinem Vater geerbt, es ist schon auf Kinderfotos von mir zu sehen und hat mich schon immer gestört. Ich hatte ein tolles Beratungsgespräch mit Herrn Dr. Grüber, der mir alles genau erklärt hat und mir mit seiner lockeren Art Sicherheit gab und Mut machte. Genauso problemlos lief der Eingriff. Er hat mir das verhasste Doppelkinn abgesaugt und gleichzeitig meine Kinnlinie definiert. Da ich im Dämmerschlaf war, habe ich davon kaum etwas mitbekommen. Ich bin jetzt richtig glücklich, schaue ständig mein Profil an und kann Dr. Grüber nur empfehlen.“a

Hamburg, September 2019

Lisa E., 29 Hamburg, September 2019

„Ich habe mir die Fettpolster an den Hüften und am Bauch entfernen lassen. Ich bin jetzt total happy, endlich hängt nichts mehr über den Gürtel. Jahrelang habe ich versucht, das Problem mit Sport in den Griff zu kriegen und es nicht geschafft. Danke an das Team vom HANSEATICUM!“

Quickborn, Juli 2019

Robert F., 38Quickborn, Juli 2019

„Kein Mensch kann sich vorstellen, wie es nervt, von Natur aus an den Oberschenkeln Reiterhosen zu haben. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Frau Dr. Tomschik fühlte ich mich gut aufgehoben. Am Tag der Operation wurde ich medizinisch professionell betreut und auch die Nachsorge verlief super. Mit dem Ergebnis bin ich absolut zufrieden und es macht jetzt Spaß, Hosen einkaufen zu gehen.“

Hamburg, Oktober 2019

Sigrid M., 44Hamburg, Oktober 2019

Häufig gestellte Fragen

Welche Risiken gibt es?

Möglich sind blaue Flecken, Asymmetrien oder leichte Unregelmäßigkeiten. Medizinische Komplikationen wie Thrombosen und Embolien, schwere Infektionen, große Blutergüsse oder absterbendes Gewebe sind äußerst selten und bei sicherer und erfahrener Anwendung durch den behandelnden Arzt nahezu ausgeschlossen. Leichte Schmerzen, die mit einem Muskelkater zu vergleichen sind, können bis 2 bis 3 Wochen anhalten. Blutergüsse können, je nach Veranlagung, 6 bis 10 Wochen sichtbar sein.

Wie geht es nach dem Eingriff weiter?

Nach wenigen Tagen können Sie wieder zum normalen Tagesablauf zurückkehren. Mit sportlicher Betätigung sollten Sie mindestens 2 Wochen warten. Je nach Indikation sollten Sie die Kompressionswäsche 4 bis 8 Wochen tragen – die Mikrobewegungen zwischen der Haut und der speziellen Wäsche führen zu einer verstärkten Lymphdrainage.  

Wann ist das Endergebnis erreicht?

Das Ergebnis des Eingriffs ist nach rund 6 Monaten zu sehen, blaue Flecken können bis zu 2 Monate sichtbar sein, dunkle Verfärbungen der Haut können mehrere Monate bestehen.

Warum ist ein Lipödem ein Spezialfall?

Die Fettabsaugung ist bei einem Lipödem oft die einzige Therapie-Möglichkeit, um das Fortschreiten der Krankheit einzudämmen.

Wann ist eine Liposuktion nicht geeignet?

Für Menschen, die stark übergewichtig sind, ist eine Fettabsaugung nicht geeignet. Sie sollten zunächst das Gewicht mit anderen Methoden reduzieren. Riskant ist eine Liposuktion für Patienten mit gesundheitlichen Problemen wie Diabetes, Herz- oder Lungenerkrankungen, Kreislauf-Insuffizienz, Tumorerkrankungen oder offenen Wunden und Ekzemen.

Kontaktanfrage

Bitte geben Sie Ihre Daten ein

* Pflichfeld