Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Martinistraße 64 - 20251 Hamburg
Im Spectrum im UKE

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00-12:00 Uhr & 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

Jürgen-Töpfer-Straße 46 - 22763 Hamburg

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00 Uhr -18:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Arbeits- und Schulunfälle Montags bis Freitags 8:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ohrkorrektur

  • Qualifizierte Fachärzte, Plastisch-Ästhetische Chirurgen
  • Modernste Technik
  • Individuelle Beratung

Termin vereinbaren

  • Behandlungsdauer1 bis 2 Stunden
  • NachbehandlungWundverband für 3 bis 10 Tage, Fäden ziehen nach ca. 1 Woche, Tragen eines Stirnbands bis zu 3 Wochen
  • AnästhesieLokalanästhesie, bei Kindern Vollnarkose
  • Ausfallzeit1 Woche
  • KlinikaufenthaltAmbulanter Eingriff
  • Kosten3500 Euro, Kostenübernahme bei Kindern bis zu 14 Jahren in der Regel durch die Krankenkasse

 

Kontakt und kostenloses Infomaterial anfordern

Ohrkorrektur – je früher, desto besser

Abstehende Ohren sind kein oberflächliches Problem. Besonders Kinder leiden darunter, wenn sie von anderen wegen ihrer „Segelohren“ gehänselt werden. Da die Ohren bereits um das 5. Lebensjahr ihre endgültige Form und Größe erreicht haben, spricht medizinisch nichts dagegen, den unkomplizierten Eingriff noch vor dem ersten Schultag zu planen – je früher, desto besser. Aber auch später ist eine Korrektur jederzeit möglich und sinnvoll. „Die positive Wirkung auf das Selbstbewusstsein ist enorm. Die Patienten fühlen sich durchweg attraktiver. Es hat sich übrigens bewährt, immer beide Ohren zu operieren, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Selbst dann, wenn nur eines absteht“, sagt Dr. Cornelius Grüber, plastischer Chirurg im HANSEATICUM in Hamburg. „Wichtig ist, dass die Ohren absolut gesund sind. Deshalb empfehlen wir, vor der OP einen Termin bei einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt zu machen.“

Medizinisch liegt eine so genannte Otapostasis vor, wenn entweder eine oder beide Ohrmuscheln mehr als 30 Grad bzw. mehr als 20 Millimeter vom Kopf abstehen. Die Ursache dafür ist in den meisten Fällen eine angeborene Fehlbildung des Ohrknorpels: Zwischen Ohranlegestelle und Ohrmuschel befindet sich einfach zu viel Knorpelmaterial.

Die Ohrkorrektur: Schritt für Schritt

Eine Ohrenkorrektur ist eine der Standardbehandlungen der plastischen Chirurgie. Der Eingriff findet ambulant statt, bei Erwachsenen in Lokalanästhesie. Kinder erhalten in der Regel eine Vollnarkose.  

  • Der Facharzt für plastische Chirurgie verschafft sich in der Regel über einen Schnitt an der Ohrmuschel Zugang zum Ohrknorpel. 
  • Er legt den Ohrknorpel frei, dünnt ihn so aus, um die Neigung und Position der Ohrmuschel zu verändern.
  • Der Knorpel wird mit dauerhaften, durchsichtigen Nähten befestigt und der Hautschnitt vernäht. Da der Schnitt meist auf der Rückseite der Ohrmuschel erfolgt, bleibt die Narbe verborgen. 
  • Die Operation dauert etwa eine Stunde pro Ohr. 

Ohren anlegen mit der Fadentechnik

Eine neuere Methode der plastischen Chirurgie ist die minimal-invasive Fadentechnik, die ohne Schnitte, nur mit Nadel und Faden auskommt. Dadurch dass die Knorpelspannung in der Ohrmuschel nicht reduziert wird, ist das Ergebnis allerdings nicht immer dauerhaft. Deshalb wird der Knorpel meist zusätzlich durch Schleifen ausgedünnt und dadurch biegsamer gemacht. 

Eine weitere Alternative ist die so genannte biomechanische Knorpelumformung: Dabei wird der Knorpel nicht durch Nähte in eine neue Form gezwungen. Der Chirurg verändert die Knorpelstruktur so, dass sich das Ohr von selbst anlegt.

  • Die Haut an der Ohrvorderseite wird vom Knorpel getrennt und der Knorpel über eine große Fläche eingeritzt.
  • Durch die Schwächung auf der Ohrvorderseite biegt sich das Ohr zurück und legt sich an den Kopf an. Der Vorteil: Das Ohr sieht natürlicher aus, weil es nicht in eine andere Form gezwungen wird. Allerdings liegt die Narbe auf der Ohrvorderseite – wenn auch meist unauffällig.

In der Regel können die Patienten direkt nach dem Eingriff bzw. Aufwachen aus der Narkose nach Hause gehen. Ohren reagieren besonders stark auf Druck und sollten – je nach Technik – für 3 bis 10 Tage durch einen Kopfverband oder eine Bandage geschützt werden. Die Fäden werden nach etwa 10 Tagen entfernt, danach können die Haare wieder gewaschen werden. Nachts müssen die Patienten für weitere 4 Wochen ein spezielles Stirnband tragen. Wichtig: Die Krusten nicht entfernen – das verzögert den Heilungsprozess und kann zu Narben führen. Moderater Sport ist nach 2 Wochen wieder erlaubt. Leichte Schmerzen, Schwellungen oder Blutergüsse im behandelten Bereich sind in der ersten Zeit normal. In seltenen Fällen treten Infektionen auf, die mit Antibiotika behandelt werden müssen. 

Patientenmeinungen

„Ich habe mich viel zu lange über meine abstehenden Ohren geärgert. Meine Eltern fanden sie damals nicht so schlimm und haben nichts unternommen. Die Operation war kein Problem, die Zeit danach etwas unangenehm, da meine Ohren extrem empfindlich auf Berührungen reagierten. Aber ich würde es immer wieder machen.“

März 2019

Klaus D.März 2019

Häufig gestellte Fragen

Vollnarkose für eine Ohrkorrektur – ja oder nein?

Bis zum 10. Lebensjahr ist eine Vollnarkose meist die einzige Möglichkeit, Kinder so ruhig zu stellen, dass die Operation störungsfrei verlaufen kann. Ab dem 16. Lebensjahr findet der Eingriff meist unter Lokalanästhesie statt.

Wie auffällig sind die Narben nach einer Ohrkorrektur?

Die etwa 4 Zentimeter lange Narbe verläuft versteckt hinter dem Ohr und fällt kaum auf. Anfangs ist sie noch gerötet und dick, im Lauf der Zeit wird sie immer blasser und dünner. Eine gute Narbenpflege verhindert eine Infektion und kann Wucherungen verhindern.

Ist ein zweiter Korrektur-Eingriff möglich?

Etwa 5 Prozent der Operierten sind mit dem Ergebnis ihrer Ohrkorrektur nicht zufrieden. Das liegt oft daran, dass Patienten die frisch operierten Ohren besonders kritisch betrachten und ihnen kleine Asymmetrien auffallen, die es bei jedem gibt. Ein Zweiteingriff ist nur sinnvoll, wenn die Asymmetrie wirklich auffallend ist oder sich das angelegte Ohr wieder vom Kopf entfernt hat. Das kann z.B. passieren, wenn der Zug der selbstauflösenden Fäden zu schnell nachlässt und das Gewebe das Ohr nicht in seiner neuen Position halten kann.

Kontaktanfrage

Mit welcher Praxis wollen Sie Kontakt aufnehmen?

Bitte geben Sie Ihre Daten ein

* Pflichfeld