Dr. Tina Peters und Dr. Cornelius Grüber im Interview mit der Für Sie #20/2015

Mit minimalinvasiven Eingriffen wird immer offener umgegangen, wissen Dr. Tina Peters und Dr. Cornelius Grüber vom HANSEATICUM in Hamburg: "Der Trend zur Selbstoptimierung steigt."

Welche Sanften Methoden gibt es in der ästhetischen Medizin gegen Falten und Co.? Was wäre Ihre Top-Behandlung für Einsteiger?

Bilden sich erste Falten auf der Stirn oder beginnt die Nasolabialfalte sich stärker abzuzeichnen, können minimale Eingriffe das Gesicht entspannen und frisch aussehen lassen. Wir kombinieren dazu gerne Unterspritzungen mit muskelentspannenden Mitteln und nennen den Eingriff das "Yoga-Gesicht", weil viele Frauen, die Yoga machen, immer so entspannt aussehen. Wir beruhigen die Mimik, legen sie aber nicht lahm. Zornesfalte, Krähenfüße und abfallende Mundwinkel werden korrigiert. Die Kunst dabei ist es, den Gesichtsausdruck natürlich wirken zu lassen, sodass nicht einmal die beste Freundin etwas merkt.

Wie effektiv sind Treatments wie Microneedling oder Chemical Peelings?

Sehr! Die Hautstruktur wird sichtbar und nachhaltig verbessert. Beim Microneedling penetrieren feine Nadeln die Haut bis zu 2,5 Millimeter tief, um die Hauteigenen Reparaturmechanismen zu aktivieren. Dabei arbeiten wir zusätzlich mit Wärme, um ein besseres Einschläusen von Wirkstoffen zu ermöglichen. Mit nur wenigen Behandlungen wird die Haut von Grund auf generiert. Chemical Peelings dagegen können eine hervorragende Therapie zur Glättung feinster Hautfalten sein - sowohl als einzelne Behandlungsform als auch in Kombination mit einer Faltenunterspritzung.

Wann sollte man mit den Behandlungen beginnen?

Bei manchen zeichnen sich schon mit 30 deutliche Falten ab, andere sind mit 50 noch glatt und glücklich. Am besten sollte man vor den ersten tiefen Falten aktiv werden. Der Aufwand ist immer kleiner bei vorbeugenden Maßnahmen.

Kosten: je nach Aufwand zwischen 300 und 1000 Euro.