Die Brustverkleinerung

Die Brust gilt allgemein als Innbegriff der Weiblichkeit und ist daher für viele Frauen besonders wichtig. Doch was ist, wenn die Brust zur körperlichen Last wird? Abhängig von genetischer Veranlagung, Hormonhaushalt und Fettgewebsverteilung kann sich die Brust in unterschiedlichen Formen und Größen entwickeln. Bei unproportional großen Brüsten (Makromastie) im Verhältnis zum Rest des Körpers oder besonderen körperlichen Ansprüchen (Körperform, Beruf oder sportliche Interessen) kann die Brust zur körperlichen oder auch psychischen Belastung werden. Nicht selten treten Rückenschmerzen in Kombination mit einschneidenden BH-Trägern oder auch Nässen in der Unterbrustfalte auf. Hier kann eine Verkleinerung der Brust (Mammareduktionsplastik) auch in Kombination mit einer Straffung Abhilfe schaffen. Größe und Form der Brust können individuell bestimmt und dem Wunsch der Patientin angepasst werden.

Die Operation

Bei einer Brustverkleinerung unterscheiden sich die verschiedenen Operationsverfahren in der Schnittführung. Die gewählte Technik ist vor allem vom Befund der Brust und der Menge des zu entfernenden Brustgewebes abhängig. Außer bei sehr starken Reduktionen (mehr als zwei Kilo pro Seite) bleibt die Brustwarze mit dem Drüsengewebe verbunden, um Sensibilität und Stillfähigkeit zu erhalten. Es gibt verschiedenste Schnitttechniken, die wir im HANSEATICUM anbieten. Unter anderem den I-Schnitt, den L-Schnitt oder den T-Schnitt. Sehr große und hängende Brüste lassen sich oft nur mit der T-Methode verkleinern: Der Schnitt führt rund um den Warzenhof und von dort senkrecht nach unten bis zur Brustfalte. Die Form des Schnittes und die verbleibende Narbe erinnern an ein umgekehrtes T – daher der Name.

Vorteil: Nach der Brustverkleinerung ist nicht nur das Brustvolumen deutlich kleiner, sondern die Brust fester und ästhetischer in ihrer Form.
Gut zu wissen: In der ersten Woche kann es zu Wundschmerzen kommen und die Brüste können für 3 bis 4 Wochen etwas anschwellen. Bei einer Brustverkleinerung wird immer überkorrigiert. Das heißt, dass die Brüste zu Anfang relativ hoch sitzen, bis das Gewebe mit der Zeit nachgibt.
OP-Dauer: 2 bis 4 Stunden in Vollnarkose.
Klinikaufenthalt: Ca. 2 Tage.

Nach der Operation

Tragen des Kompressions-BH´s unmittelbar nach der OP für insgesamt 6 Wochen, Tag und Nacht, um die Narbenheilung zu unterstützen. Die Fäden müssen meistens nicht gezogen werden, da sie sich selbst auflösen. Das Entfernen der Drainagen am ersten oder zweiten Tag nach der OP ist schmerzlos bis schmerzarm.

Für die ersten 6 Wochen gilt: Nicht schwer heben und Sport moderat ausüben. Duschen ist nach Entfernung der Drainagen möglich. Eine Narbenpflege mit speziellen Ölen oder Silikonpflastern ist empfehlenswert. Wir empfehlen das Auftragen eines Sunblockers, um die Narbe vor Lichtschäden zu schützen, sonst kann es trotz Bikini oder Badeanzug zu Rötungen kommen. Narben sind rund 18 Monate aktiv.


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