Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Im Spectrum im UKE

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00-12:00 Uhr & 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Arbeits- und Schulunfälle Montags bis Freitags 8:00 Uhr - 18:00 Uhr

Hyaluronsäure Allgemein

  • Hyaluronsäure spritzen, Falten glätten
  • Qualifizierte Fachärzte, Plastisch-Ästhetische Chirurgen.
  • Modernste Technik.
  • Individuelle Beratung.

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  • Behandlungsdauer30 bis 60 Minuten
  • Nachbehandlungeinige Tage Verzicht auf Sport, Sauna, Sonne
  • Anästhesiebetäubende Salbe/lokales Betäubungsmittel im Produkt
  • Ausfallzeitentfällt
  • Klinikaufenthaltambulant
  • Kostenab 300 Euro inkl. MwSt.

 

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Hyaluronsäure spritzen: Die Kunst, natürliche Ergebnisse zu erzielen

Behandlungen mit Hyaluron gehören in der ästhetischen Medizin zur täglichen Routine und liegen voll im Trend. Die minimal-invasive Methode zur Faltenunterspritzung und zum Volumenaufbau ist für alle geeignet, die erholter, frischer und jünger aussehen möchten: schnell, auf schonende Art und ohne nennenswertes Risiko. Für Unterspritzungen mit Hyaluron in Hamburg sind Dr. Sonja Tomschik und ihr Kollege Dr. Cornelius Grüber die Experten. Die erfahrenen Fachärzte für Plastisch-Ästhetische Medizin spritzen Hyaluron mehrmals täglich und wissen genau, was sie tun – und was sie nicht tun sollten. „Behandlungen mit Hyaluronsäure sollten nicht als solche zu erkennen sein. Das verlangt einiges an Wissen und viel Fingerspitzengefühl“, sagt Dr. Sonja Tomschik.

Als der deutsche Chemiker Karl Meyer 1934 eine gelartige, transparente Substanz im Glaskörper eines Rinderauges fand, gab er ihr den Namen Hyaluronsäure – abgeleitet von dem griechischen Wort „hyalos“ für „gläsern“. Später entdeckten Wissenschaftler Hyaluronsäure auch im menschlichen Körper. Sie zählt zu den wichtigsten Bestandteilen des Bindegewebes. Durchschnittlich enthält der menschliche Körper etwa 15 Gramm Hyaluronsäure, wovon gut 50 Prozent in der Haut gespeichert sind. Hyaluronsäure wirkt stark wasserbindend, kann die 6000-fache Menge ihres Eigengewichts aufnehmen und im Zwischenzellgewebe der Haut festhalten. Diese Feuchtigkeitskissen verleihen der Haut Volumen und sorgen für ein jugendliches Aussehen. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Produktion ab und die Depots leeren sich. Die Folgen für die Haut: Feuchtigkeitsmangel, Elastizitätsverlust – und Falten.  

Die Hyaluron-Injektion: eine vielseitige Anti-Aging Methode

Hyaluronsäure ist in Deutschland seit 1996 zur Faltenunterspritzung zugelassen.  Seitdem sind ständig neue Marken und Filler-Arten dazu gekommen. Für die Präparate der ersten Generation wurde Hyaluronsäure aus Hahnenkämmen gewonnen. Mittlerweile wird sie in der Regel durch bakterielle Fermentation gewonnen und über verschiedene Filtrationsschritte gereinigt. Dr. Cornelius Grüber: „Hyaluronsäure ist der Goldstandard unter den Fillern, weil sie das beste Sicherheitsprofil hat. Die Viskosität, Wasserbindefähigkeit und Haltbarkeit der Präparate werden ständig verbessert und das führt zu immer effektiveren Produkten mit immer weniger Nebenwirkungen.“ Dazu kommt, dass mit dem Enzym Hyaluronidase ein Gegenmittel existiert, das den Filler notfalls innerhalb weniger Stunden komplett abbauen kann. Dabei werden zur injizierten Menge an Hyaluronsäure die gleiche Menge Hyaluronidase in die gleichen Hautschichten injiziert. So können Überkorrekturen, Fehlinjektionen oder Knotenbildungen rückgängig gemacht werden. 

Für jede Falte und Gesichtspartie gibt es eine Hyaluronsäure, die das gewünschte Ergebnis bringt“, sagt Dr. Sonja Tomschik. „Wir unterscheiden zwischen unvernetzten und vernetzten Fillern. Quervernetzte Hyaluronsäure ist besonders stabil. Ihre festere Geltextur wird zur Unterspritzung tieferer Falten eingesetzt und zum Volumenaufbau in tiefe Hautschichten injiziert. Unvernetzte Hyaluronsäure ist fast so flüssig wie ein Serum und eignet sich besonders gut zur Durchfeuchtung der obersten Hautschichten und zur Glättung von Knitterfältchen. Dazu wird sie oberflächlich in die Wangen, Augenpartie, den Handrücken oder das Dekolleté gespritzt. Es gilt: Je höher der Vernetzungsgrad des verwendeten Präparates, desto

  • höher die Viskosität
  • höher das Wasserbindungspotenzial
  • größer die Stützwirkung
  • langsamer der Abbauprozess.

In ihrer Praxis in Hamburg beraten die Plastisch-Ästhetischen Chirurgen Patientinnen und Patienten ausführlich über die Möglichkeiten einer Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure. „Bei Jüngeren sind es oft nur Nuancen, die ich verändere. Bereits wenige Tropfen reichen, um z.B. die Mundwinkel zu heben und einen positiven Gesichtsausdruck zu schaffen. Die Nasolabialfalten und Tränenrinnen lassen sich mit 1 bis 2 Millilitern auffüllen. Auch ausgeprägte Mimikfalten, die sich mit einer Botulinum-Behandlung allein nicht glätten, fülle ich – zwei Wochen nach der Toxin-Injektion – gern mit einer Mini-Dosis Hyaluron auf.“ 

Unterspritzen mit Hyaluronsäure: Schritt für Schritt

Die Behandlung ist minimal-invasiv, erfolgt ambulant in der Praxis und dauert – je nach Anzahl der zu behandelnden Areale und Ausprägung der Falten – etwa 15 bis 45 Minuten. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Frauen darauf verzichten, sich Hyaluronsäure spritzen zu lassen. Bei einer aktiven Infektion im Behandlungsareal muss der Termin ebenfalls verschoben werden. 

  • Vor der Injektion mit Hyaluronsäure werden die entsprechenden Stellen sorgfältig desinfiziert und auf Wunsch lokal mit einer Salbe betäubt. Die meisten Präparate enthalten aber ohnehin ein Lokalanästhetikum, sodass der kleine Eingriff auch ohne das Medikament gut zu ertragen ist. 
  • Speziell wenn sie tiefere Hautstrukturen erreichen wollen, nutzen die erfahrenen Ärzte im HANSEATICUM stumpfe Kanülen mit abgerundeter Spitze. Mit ihnen lässt sich Hyaluronsäure gewebeschonender einbringen als mit einer spitzen Nadel. Damit ist die Injektion nahezu schmerzfrei. Zudem ist die stumpfe Nadel im Gegensatz zur scharfen flexibel. Das ermöglicht eine sehr präzise Führung im Gewebe und optimale Behandlungsergebnisse.
  • „Mesofillern“ nennt sich eine Technik, bei der schwach oder gänzlich unvernetzte Hyaluronsäure Tropfen für Tropfen mit kleinen Injektionspunkten im Abstand von 2 bis 3 Millimetern großflächig direkt unter die Haut appliziert wird. Die Behandlung bewirkt wie ein Skinbooster, eine intensive Hydratation der Haut und füllt oberflächliche Knitter- und Trockenheitsfältchen auf.  
  • Bei tiefen Falten und für die Volumenaugmentationen im Bereich der Wangen oder Schläfenregion, injizieren die Fachärzte vernetzte Hyaluronsäure z.B. mit der Tunnel-oder Depot-Technik. Die Kanüle wird dabei vollständig in die Haut eingeführt und das Material in der Tiefe platziert. Eine Variante ist die Fächertechnik, bei der die Nadel nach dem Injizieren des ersten Stranges nicht komplett aus der Haut gezogen, sondern in eine andere Richtung geführt wird. So lässt sich mit einem Einstich das Füllmaterial großflächiger verteilen. Die Technik kommt z.B. häufig beim Volumenaufbau der Wangen sowie bei tiefen Nasolabial- und Mundwinkelfalten zum Einsatz. 
  • Zum Schluss wird die gespritzte Hyaluronsäure mit einer sanften Massage homogen verteilt. Leichter Druck im Injektionsbereich direkt nach der Behandlung und eine moderate Kühlung wirken gegen typische Hyaluronsäure-Nebenwirkungen wie blaue Flecken und Schwellungen.   

Damit der Filler dort bleibt, wo er seine Wirkung entfalten soll, sollten Kopfüber-Bewegungen, Gesichtsmassagen, Sport und andere körperliche Anstrengungen für 2 Tage vermieden werden. Das endgültige Ergebnis ist nicht sofort sichtbar. Es dauert ca. 10 bis 14 Tage, bis sich die Hyaluronsäure „gesetzt“ und das Maximum an Feuchtigkeit gebunden hat. Das Ergebnis kann dann durch Nachinjektionen von Hyaluronsäure optimiert werden, falls gewünscht. 

Der Effekt hält in der Regel zwischen 12 und 24 Monaten – je nach Präparat und behandeltem Areal. Die Behandlungen können beliebig häufig wiederholt werden. Bei tieferen Falten sorgt ein so genanntes Touch-up, ein Nachspritzen nach 6 Monaten, für eine längere Haltbarkeit des gewünschten Ergebnisses.

Patientenmeinungen

Ein bisschen Zeit zurückgeholt
„Früher wurde ich immer jünger geschätzt als ich tatsächlich war. Die ersten Falten änderten nichts daran und machten mir nichts aus. Mit Mitte 40 passierte aber etwas mit meinem Gesicht. Meine Wangen wirkten nicht mehr so prall und am Unterkiefer schlabberte die Haut. Meine Kosmetikerin empfahl mir Frau Dr. Tomschik. Ihre ruhige, konzentrierte Art gefiel mir sofort. Ich wollte auf keinen Fall zu viel auf einmal machen lassen, sondern dezente Veränderungen. Deshalb erstellten wir zusammen einen Behandlungsplan. In 6 Sitzungen behandelte sie mich mit Hyaluronsäure und Botox – und ich bekam nach und nach mein jüngeres Gesicht zurück. Heute gehe ich etwa alle 6 Monate zu kleinen Touch-ups in die Praxis und zahle nie mehr als 400 Euro. Ich finde es toll, dass ich mir auf diese unkomplizierte Weise ein bisschen Zeit zurückholen kann.“

Hamburg, Mai 2021

Katja S., 56Hamburg, Mai 2021

Häufige Fragen

Kann man auf Hyaluronsäure allergisch reagieren?

Allergische Reaktionen nach einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure sind sehr selten, da die Substanz natürlich im Körper vorkommt und deshalb vom Organismus nicht bekämpft wird. Ganz ausschließen lässt sich eine Unverträglichkeit aber nie – besonders dann, wenn der Filler neben Hyaluronsäure weitere Inhalts- oder Hilfsstoffe enthält, z.B. das beigemischte lokale Betäubungsmittel.

Wie kommt es zu bläulichen Hautverfärbungen?

Hyaluronsäure, die zu knapp unter die Hautoberfläche injiziert wurde, kann dunkel durchschimmern. Durch die veränderte Streuung des Lichts (Tyndall Effekt) wirkt der Filler dann nicht mehr farblos, sondern bläulich. Um diese sogenannten „Blue Lines“ zu vermeiden, sollten tiefe Falten in mehreren Sitzungen unterspritzt werden. Schimmert die Haut bläulich, hilft es nur, die Partie mit Make-up abzudecken – oder die Hyaluronsäure mit Hyaluronidase aufzulösen.

Was versteht man unter einem Liquid Lift?

Der minimal-invasive Eingriff wirkt wie ein sanftes Facelifting ohne Operation. Statt eines Skalpells kommen unterschiedliche Hyaluronsäuren zum Einsatz. Feine Linien und tiefe Falten werden unterspritzt, Volumenverluste im Wangen- und Schläfenbereich ausgeglichen, abgesackte Partien durch geschicktes Platzieren des Fillers gestützt und dadurch optisch geliftet.

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