Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Martinistraße 64 - 20251 Hamburg
Im Spectrum im UKE

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00-12:00 Uhr & 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

Jürgen-Töpfer-Straße 46 - 22763 Hamburg

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00 Uhr -18:00 Uhr
Freitag: 8:00-12:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Arbeits- und Schulunfälle Montags bis Freitags 8:00 Uhr - 18:00 Uhr

BrustveRgrößerung

  • Brustvergrößerung in Hamburg
  • Brustvergrößerung mit Silikon.
  • Brustvergrößerung mit Eigenfett.
  • Behandlung mit Los Deline.
  • Individuelle Beratung ganz nach Ihren Bedürfnissen.

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  • Operationsdauer1 - 2,5 Stunden
  • NachbehandlungSpezial-BH 
  • AnästhesieVollnarkose / Dämmerschlaf 
  • Ausfallzeit1-2 Wochen
  • Klinikaufenthalt1 Tag - auch ambulant
  •  Kostenab 4998 Euro inkl. MwSt.

 

Kontakt und kostenloses Infomaterial anfordern

Brustvergrößerung im Hanseaticum

Die Brustvergrößerung ist weltweit die gefragteste Operation der plastischen Chirurgie. Jedes Jahr lassen sich rund 1,5 Millionen Frauen die Brust vergrößern. Der Eingriff zählt auch bei Dr. Cornelius Grüber und Dr. Sonja Tomschik im HANSEATICUM zu den häufigsten Eingriffen. Mit höchster Fachkompetenz, jahrelanger Erfahrung, sicheren und ausgereiften Technologien erzielen die Plastisch-Ästhetischen Chirurgen beste Ergebnisse. Viele Operationen der Fachärzte sind auch Wiederherstellungsoperationen nach Brustkrebs zur Korrektur und für den Neuaufbau der Brust. 

Etwa zwei Drittel der Patientinnen entscheiden sich für Brustimplantate, ein Drittel bevorzugt eine moderate Brustvergrößerung mit Eigenfett – Tendenz steigend. Patientinnen, die eine Brustvergrößerung in Hamburg planen, sind bei den behandelnden Ärzten des HANSEATICUMs in den besten Händen. Vor dem geplanten Eingriff klären die Fachärzte für plastische Chirurgie ihre Patientinnen in einem persönlichen Beratungsgespräch über die Möglichkeiten und Methoden der Brustvergrößerung auf. Denn jede Frau hat ihre ganz eigene Vorstellung von der idealen Größe und Form der Brust.

Bereits vor der Operation können sie sich im HANSEATICUM ein genaues Bild des Vorher-nachher-Effekts machen: Ein 3D-Simulator erstellt ein dreidimensionales Bild der weiblichen Brust mit der gewünschten Veränderung und liefert damit eine wichtige Entscheidungshilfe. 

Brustvergrößerung mit Implantat

Im HANSEATICUM verwenden die erfahrenen Fachärzte ausschließlich qualitativ hochwertige Brustimplantate, die von der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) zugelassen wurden oder CE zertifiziert sind und deren Sicherheit mit Studien belegt sind. Die Implantate der neuen Generation, mit denen die meisten Brustvergrößerungen durchgeführt werden, enthalten dickflüssiges Silikon-Gel in einer doppelwandigen, außen glatten oder angerauten Silikonhülle. Sie zeichnen sich durch einen Memory-Effekt aus und finden immer wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Es gibt runde und tropfenförmige (anatomische) Modelle, glatte oder texturierte Oberflächen. Das Material ist sicher, fühlt sich echt an und wirkt auch optisch sehr natürlich. Da die Implantate nicht auslaufen können, entfällt eine der häufigsten Ursachen für einen Implantat-Wechsel. Je nach Wunsch können sich Patientinnen für unterschiedliche Viskositäten entscheiden – manche schätzen ein besonders weiches Material, andere mögen es lieber, wenn das Implantat sich etwas fester anfühlt.

Das Einsetzen der Implantate: Schritt für Schritt

Die unter Vollnarkose durchgeführte Brustoperation dauert in der Regel 1 bis 1,5 Stunden. Sie ist ambulant möglich, in den meisten Fällen empfehlen die behandelnden Ärzte nach der Brust OP in Hamburg aber eine Übernachtung in der Klinik. 

  • Der Facharzt für plastische Chirurgie setzt den etwa 4 Zentimeter langen Hautschnitt meist in der Unterbrustfalte, weil das Infektionsrisiko an dieser Stelle am geringsten ist und hier nur sehr selten Komplikationen auftreten.  In einzelnen Fällen erfolgt der Zugang über die Achselhöhle oder den Brustwarzenvorhof. 
  • Danach formt der Chirurg in der Brust eine Art Höhle und setzt das Implantat ein. Meist wird es unter dem Brustmuskel platziert. 
  • Die Schnitte werden fein vernäht und mit einem sterilen Pflaster abgeklebt. 
  • Nach der Brust-OP muss für mindestens 6 Wochen lang ein spezieller Kompressions-BH getragen werden, sportliche Aktivitäten sind für etwa 6 Wochen gestrichen.   

Die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten kostet ab 5000 Euro. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Brust OPs nur, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Eine entsprechende Indikation ist bei Brustvergrößerungen mit Implantaten nur in Ausnahmen gegeben, z. B. bei einem plastischen Wiederaufbau einer Brust nach einer Operation zur Krebsbehandlung, bei Brust-Aplasie (angeborenes Fehlen der Brust) oder Transgender-Patient*innen (z.B bei der Umwandlung der Brust von Mann-Frau).

 

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine zunehmend beliebte Alternative zu Silikon-Implantaten ist die natürliche Brustvergrößerung mit Eigenfett, das so genannte Lipofilling: Die Methode ist auch bestens geeignet für Frauen, die sich eine moderate Vergrößerung der Brust wünschen oder eine Asymmetrie ausgleichen wollen. Für die Behandlung mit Eigenfett sind keine Schnitte notwendig, sondern lediglich Einstiche, die später nicht mehr zu sehen sind. Das Füll-Material wird mit einer Fettabsaugung aus überschüssigen Fettdepots an Bauch, Hüfte oder Oberschenkeln entnommen.

Der Eingriff kann in Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt werden.

Das gewonnene Fett wird sofort über spezielle Kanülen in fest definierte, flächige Bereiche der Brust injiziert. Postoperativ darf die Brust keinem Druck und keiner Kälte ausgesetzt sein, da die Fettzellen sehr empfindlich auf Druck und Kälte reagieren und dadurch vermehrt absterben könnten.  

Da sich das Verfahren zur Fettgewinnung in den letzten Jahren stark verfeinert hat, wachsen etwa 70 bis 80 Prozent der Fettzellen ein – der Vergrößerungseffekt ist deshalb von Dauer. Die neuen Brüste verhalten sich sehr natürlich, z.B. wachsen sie bei einer Gewichtszunahme mit. Doch während sich mit Silikon-Implantaten theoretisch jede Brustgröße realisieren lässt, kann die Brust mit Eigenfett in einer Sitzung nur um eine halbe bis eine Körbchengrößen vergrößert werden. Auf Wunsch kann der Eingriff natürlich wiederholt werden, um ein größeres Volumen zu erzielen. Vorteil der Brustvergrößerung mit Eigenfett: Die Liposuktion kann an gewünschten Problemzonen oder auch als Kombinationseingriff vorgenommen werden. Die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett liegen bei etwa 4500 Euro. 

Die Brustvergrößerung ohne Silikon mit Los Deline™

Während sich eine Brustvergrößerung mit Fillern nicht bewährt hat, erzielen die Ärzte im HANSEATICUM mit der zertifizierten Fillertechnologie Los DelineTM  schöne, haltbare Ergebnisse. Die gelartige Substanz besteht zu ca. 98 Prozent aus Wasser und zu zwei bis drei Prozent aus einem 3D Polyamid. Natürliche Polyamide sind Peptide und Proteine wie sie z.B. in Haaren zu finden sind. Das innovative Gel wird mit einer stumpfen Nadel oder speziellen Kanüle in örtlicher Betäubung unter die Haut injiziert, auf Wunsch kann die Behandlung auch im Dämmerschlaf erfolgen. Die minimal-invasive Behandlung mit Los DelineTM ist ambulant möglich und ganz ohne Gewebetrauma: Es gibt keine Schnitte, keine Narben, kein Narbengewebe – nur eine Einstichstelle, die schon nach wenigen Tagen nicht mehr zu sehen ist. Das endgültige Ergebnis zeigt sich, sobald mögliche Schwellungen vollständig abgeklungen sind und hält bis zu 5 Jahren. In den Wochen nach der Behandlung bildet der Körper eine natürliche Hülle um das Gel-Implantat – und damit ist ein Verrutschen ausgeschlossen. Eine Behandlung mit Los DelineTM eignet sich zur Vergrößerung des Brustvolumens und zur Korrektur von Asymmetrien des weichen Brustgewebes. Die Brust OP Kosten für diesen Eingriff beginnen bei ca. 3500 Euro. 

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Die Risiken

Die OP-Risiken bei Brustvergrößerungen mit Implantaten sind gering, aber es gibt sie – wie bei jedem chirurgischen Eingriff. So kann es z.B. zu Wundinfektionen oder zu Nebenwirkungen durch ein Antibiotikum oder das Narkosemittel kommen. Es besteht immer das Risiko einer Nachblutung, Schwellung und Schmerzen. Auch Gefäß-  und Nervenverletzungen und Thrombosen können nie gänzlich ausgeschlossen werden. Neben diesen allgemeinen OP Risiken hat jede Brustvergrößerung spezielle Risiken. Dazu gehören:

  • Kapselfibrose
  • Lymphom-Entstehung
  • Knitterfalten im Implantat 
  • Verrutschen oder Drehen des Implantates 
  • Gewebsuntergang
  • Gefühlsstörung in der Brustwarze 
  • Beeinträchtigung der Stillfähigkeit 
  • Beeinträchtigung der Vorsorgeuntersuchung (erschwerte Mammografie) 

Brustvergrößerung  PLANEN In 3D-Simulation

  • Implantat oder Eigenfett?
  • Welche Größe passt zu mir?
  • Welche Implantatform führt zum gewünschten Effekt? 


Im Hamburger HANSEATICUM können sich Patientinnen ab sofort ein genaues Bild der möglichen Veränderungen machen: Ein 3D-Simulator erstellt aus drei Bildern ein dreidimensionales Bild vom Oberkörper der Patientin. Hier gehts es zur 3D Simulation.

So lassen sich Ist-Zustand und das Ergebnis nach einem möglichen Eingriff vergleichen. Das potentielle OP-Resultat wird dabei von vorn als auch von beiden Seiten gezeigt. Die Simulation kann Patientinnen künftig bei der Entscheidung für oder gegen eine Brustvergrößerung unterstützen. 
 

Sie wollen weitere Informationen?

Ausführliche Informationen zur ästhetischen Brustchirurgie finden Sie in unserer Patienten-Broschüre

B-Lite Implantate: Erleichternde Alternative? 

Brustvergrößerungen belegen seit Jahren Platz 1 auf der Beliebtheitsskala der Schönheits-Operationen. In Zukunft könnte es Frauen noch etwas leichter fallen, sich dafür zu entscheiden: Neue Ultraleicht-Brustimplantate wiegen etwa ein Drittel weniger als herkömmliche Markenimplantate. 

Entwickelt wurden die B-Lite Implantate in Israel, inzwischen werden die Leichtgewichte von der Firma Polytech in Deutschland hergestellt. „Es gibt logischer Weise noch keine Langzeitstudien und die CE-zertifizierten B-Lite Implantate sind noch nicht für Kassenoperationen verfügbar. Ihre technischen Daten sind aber überzeugend und unsere Erfahrung mit Produkten dieses Herstellers durchweg positiv“, sagt Dr. Cornelius Grüber. 

Während für die Hülle der neuen Brust-Implantate das gleiche bewährte Material wie bei Markenimplantaten verwendet wird, besteht die Füllung aus einem speziell aufbereiteten Silikongel, das mikroskopisch kleine Hohlkügelchen enthält. Durch diese Mikrosphären, die so zuverlässig fixiert sind, dass sie nicht wandern können, haben die B-Lite Implantate das gewünschte Volumen, dabei aber viel weniger Gewicht – ein 300 Milliliter-Implantat, das bisher ca. 300 Gramm gewogen hat, wiegt mit der neuen Technologie nur noch knapp 220 Gramm. Die Technologie basiert auf Erkenntnissen aus der NASA-Weltraumforschung zur Gewinnung von Materialien mit geringem Gewicht, die aber ansonsten die gleichen Eigenschaften haben.

Patientenmeinungen

„Ich habe in Herrn Dr. Grüber den perfekten Arzt gefunden. Meine Ausgangslage nach der Schwangerschaft und Stillzeit war ein kleines 75 A-Körbchen. Dr. Grüber ist auf meine Wünsche, Vorstellungen und Ängste eingegangen. Mein Traum war es, wieder ein volles D-Körbchen zu haben. Die OP verlief komplikationslos und ich hatte eine super Betreuung in der Klinik. Die Schmerzen waren erträglich und ließen schnell nach. Ich war rundum mit allem zufrieden. Ich bin sehr glücklich, diesen Schritt und vor allem mit einem so erfahrenen und kompetenten Arzt, gewagt zu haben. Danke für ein neues Lebensgefühl.“

Stade – November 2019

Luise K., 46Stade – November 2019

Brust-OP mit B-Lite-Implantaten 480 ccm: Alles super!

„Ich habe mich sehr wohl gefühlt in der Klinik. Die Operation verlief komplikationslos und nach der OP hatte ich kaum Schmerzen. Die B-Lite Implantate sind sehr zu empfehlen. Ich habe mich für 480ccm entschieden und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Die Brust fühlt sich weich und natürlich an. Das Team vom HANSEATICUM hat mich super betreut.“

Hamburg – April 2019

Regina L., 36Hamburg – April 2019

„Nach Schwangerschaft und Stillzeit habe ich angefangen, mich über Bruststraffung und Brustvergrößerung zu informieren. Ziemlich schnell bin ich dabei auf Herrn Dr. Grüber gestoßen. Nach weiterer Recherche über ihn war mir klar, dass ich mich nur von ihm operieren lassen möchte. Da ich sehr unsicher war – es ist ja kein kleiner Eingriff – habe ich mich von Dr. Grüber ausführlich beraten lassen. Ich fühlte mich von der ersten Minute an gut beraten. Bei einem zweiten Gespräch hat er mir geholfen, die richtige Größe und Form des Implantats passend für meinen Körper zu finden. Die OP verlief optimal und die Nachbetreuung hätte auch nicht besser sein können. Mit dem Ergebnis bin ich überglücklich. Einen riesengroßen Dank!“

Münster, Januar 2019

Saskia M., 38Münster, Januar 2019

Häufig gestellte Fragen

Welche Implantatgröße passt zu mir?

Vor ein paar Jahren war B die meist verlangte Körbchengröße, inzwischen geht der Trend eher zu einem C-Körbchen. In der Praxis sind die Wünsche und Vorstellungen der Frauen sehr unterschiedlich. Während eine Frau sich mit einem natürlich aussehenden B-C Körbchen wohl fühlt, träumt eine andere von deutlich mehr Volumen. Wichtig ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem gemeinsam mit Ihrem Facharzt die gewünschte und passende Größe und Form herausgefunden werden kann. Auch die Lebensumstände sollten in die Entscheidung einbezogen werden und die individuellen körperlichen Voraussetzungen – u.a. wie breit der Rücken ist (bei einem breiten Kreuz wird eher ein größeres Implantat empfohlen), wie viel Fettgewebe vorhanden ist und wie elastisch das Bindegewebe ist.

Brustvergrößerung besser über oder unter Muskel?

Brustvergrößerungen mit Implantaten unter dem Muskel haben ein geringes Risiko, eine Kapselfibrose zu entwickeln. Dabei bildet sich eine verhärtete bindegewebsartige Kapsel um das Implantat, die schmerzhaft sein kann und die Brust verformt – und nur mit dem Austausch des Implantats zu beheben ist. Unter der Muskulatur sind weder Falten noch Furchen („Rippling“) sichtbar, die bei Armbewegungen entstehen können. Auch wirkt der Busen natürlicher und fühlt sich weicher an, wenn das Implantat unter dem Brustmuskel liegt. Nachteil: Der recht kräftige Muskel begrenzt die Größe des Implantats. Und bei Bewegungen des Oberkörpers kann es zu einer zeitweise sichtbaren Verlagerung des Implantats kommen. Das gilt aber hauptsächlich für sportlich sehr aktive Frauen.
Liegen die Implantate bei Brustvergrößerungen über dem Brustmuskel, kann das Volumen deutlich größer sein. Frauen mit schwachem Bindegewebe und viel Weichteilgewebe bieten eine optimale Einbettung für das Implantat – und sehr schöne Ergebnisse. Auch für athletische Frauen, die Implantatverformungen durch Muskelkontraktion vermeiden wollen, ist diese Position oft besser. Nachteil: Verformungen sind tendenziell von außen leichter sichtbar. Bei ausreichender Ummantelung von Weichteilgewebe kann eine Formveränderung des Implantats jedoch ebenfalls ausreichend verdeckt werden. Über dem Muskel gelegene Implantate, vor allem sehr große und formgebende, sind etwas deutlicher tastbar – allerdings hat sich die Viskosität der Implantate innerhalb der vergangenen Jahre derart verbessert, dass die Positionierung über dem Muskel sehr populär ist.

Zur Krebsvorsorge: Bei einer konventionellen Mammografie können etwa 4 Prozent des Brustgewebes nach Brustvergrößerung mit Implantaten schlecht visualisiert werden – mit der Folge, dass mehr Bildaufnahmen der Brust bei einer Vorsorgeuntersuchung gemacht werden müssen. Die Ultraschalluntersuchung oder ein MRT bieten hier eine sinnvolle Alternative, mit genaueren Ergebnissen.

Wie sehen die ersten Tage nach der Operation aus?

Ein mehr oder weniger starkes Spannungsgefühl in den ersten Tagen nach dem Eingriff ist völlig normal. Starke Schmerzen treten seltener auf. Dagegen helfen: ein gutes Schmerzmittel und abschwellende Maßnahmen. Die Narbe ist mit einem wasserfesten Pflaster abgedeckt – deshalb können Sie bereits nach einem Tag wieder duschen.

Wie lange muss ich mich nach einer Brustvergrößerung schonen?

Je nach Tätigkeit sollten Sie sich darauf einrichten, zwischen 7 und 14 Tagen nicht arbeitsfähig zu sein und körperliche Belastungen meiden. Der Heilungsprozess variiert in der Dauer. Voll belastbar ist die Brust in der Regel erst nach sechs bis zwölf Wochen wieder.

Was kann ich selbst tun, um ein optimales Ergebnis zu erzielen?

Das richtige Verhalten nach der Operation leistet einen immens wichtigen Beitrag zum Heilungsverlauf und beeinflusst das Ergebnis damit ganz entscheidend!

Das Wichtigste: Nutzen Sie alle postoperativen Termine im HANSEATICUM zum Check und zur Wundversorgung, damit eventuell auftretende Komplikationen frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Achten Sie darauf, ob sich ihre Brust verhärtet, die Position verändert, sich in Farbe oder Temperatur verändert. Schmerzen, Nachblutungen und Gefühlsstörungen sind ernstzunehmende Signale, die sehr selten vorkommen, dem Facharzt aber umgehend mitgeteilt werden sollten.

Verzichten Sie möglichst zwei Wochen nach einer Brustvergrößerung auf Zigaretten und den Genuss von Alkohol, um den Wundheilungsprozess nicht zu stören.

Überlassen Sie das Entfernen des Verbandes und der Drainagen unbedingt Ihrem Facharzt!

In den ersten Tagen verhindert ein Stützverband, dass die Implantate verrutschen. Anschließend ist ein Spezial-BH empfehlenswert: 6 Wochen lang Tag und Nacht, danach weitere 6 Wochen während der Nacht und beim Sport. Belassen Sie den angelegten BH unbedingt an seiner Position. Verändern Sie nichts an der individuellen Passform, die Ihr Arzt eingestellt hat.

Armbewegungen sind anfangs unangenehm. Für die ersten sechs Wochen gilt: keine Stützbewegungen der Arme, keine schnellen Streckbewegungen nach oben, kein schweres Heben – nur moderate Bewegungen. Eine Narbenpflege mit speziellen Öl-Produkten oder Silikonpflastern ist empfehlenswert. Die Operationsnarben sollten ca. 6 Monate vor direktem Sonnenlicht geschützt werden.

Wann darf ich nach der Operation wieder Sport machen?

Das ist individuell sehr unterschiedlich und hängt auch von der Sportart und von der Brustvergrößerungsform ab. In der Regel frühestens nach 6 bis 10 Wochen, da der Heilungsprozess bei jeder Frau anders verläuft. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Facharzt, bevor Sie wieder mit dem Joggen anfangen oder ins Fitness-Studio gehen wollen.

Bleibt nach einer Brustvergrößerung die Stillfähigkeit erhalten?

Bei unserer Schnitt-Technik werden keine Drüsengänge durchtrennt, dadurch gibt es später keine Probleme beim Stillen.

Warum sind die Kosten für Brustoperationen so unterschiedlich?

Besonders bei der Brustvergrößerung gibt es in Deutschland und auch im Vergleich zum Ausland starke Preisunterschiede. Ärzte sind an die Gebührenordnung (GoÄ) gebunden und müssen entsprechend abrechnen. Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor bei der Brustvergrößerung sollte das Implantat sein. Implantate mit Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA sind deutlich teurer. Ein verantwortungsvoller Arzt, der mit seinem Namen für die OP bürgt, wird Ihnen kein billiges Implantat anbieten. Medizin muss sicher sein und Sicherheit hat ihren Preis. Günstige Angebote sind auf Seriosität zu überprüfen.

Wie lange halten Brustimplantate?

Lange hielt sich das Gerücht, Brustimplantate müssten alle 10 Jahre ausgetauscht werden. Das ist falsch, wie auch eine Studie der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zeigte. Die modernen Implantate können nicht auslaufen, haben kein Verfallsdatum und können deshalb – auch abhängig vom individuellen Lifestyle – ein Leben lang halten. In einigen Fällen kann eine stärkere Kapselbildung oder Formveränderung der Brust einen Austausch notwendig machen.

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