Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Martinistraße 64 - 20251 Hamburg
Im Spectrum im UKE

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00-12:00 Uhr & 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

Jürgen-Töpfer-Straße 46 - 22763 Hamburg

Allgemeine Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00 Uhr -18:00 Uhr
Freitag: 8:00-14:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Arbeits- und Schulunfälle Montags bis Freitags 8:00 Uhr - 18:00 Uhr

Narbenkorrekturen

  • Individuelle und umfassende Beratung.
  • Maßgeschneidertes Behandlungskonzept.
  • Sicherheit und ein realistischer Sinn für das Machbare steht bei uns an erster Stelle.

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  • Behandlungsdauerje nach Umfang ca. 20 bis 60 Minuten  
  • Nachbehandlungpostoperative Narbenpflege, z.B. mit Salben und Narbenpflastern
  • Anästhesielokale Betäubung, evtl. Dämmerschlaf 
  • Gesellschaftsfähig in der Regel sofort  
  • Klinkaufenthaltambulanter Eingriff
  • Kostenggf. über die Krankenkasse

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Narbenkorrektur zur Verschönerung des Haubildes

Jede Narbe erzählt eine Geschichte: Von überstandenen Operationen oder Unfällen, von kleinen Ungeschicken und unachtsamen Momenten. Narben gehören zum Leben – und zum Hautbild. Ihre Ausprägung hängt in erster Linie von der Art der Wunde ab. Je flächiger und tiefer die Verletzung ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine Narbe entstehen wird. Auch die Gene und das Alter spielen eine Rolle. 

Im Idealfall sind Narben nach wenigen Monaten nur noch als blasse Linie oder heller Fleck sichtbar. Bei großflächigen Narben und Wunden, die schlecht verheilen oder auseinanderklaffen, kann die Heilung deutlich länger dauern.  Bleiben am Ende auffällige, harte Flächen zurück, die die Beweglichkeit von Gelenken einschränken, Schmerzen verursachen oder das Gesicht entstellen, hilft eine Narbenkorrektur. „Zwischen Entstehung und Behandlung einer Narbe sollte aber mindestens ein Jahr vergehen, weil sich das Gewebe in dieser Zeit noch verändern kann“, sagt Dr. Sonja Tomschik, Fächärztin für plastisch-ästhetische Chirurgie im HANSEATICUM. „Außerdem sind die Erfolgschancen einer Korrektur umso größer, je älter eine Narbe ist.“

Die Narbenkorrektur im HANSEATICUM  

So verschieden wie die Erscheinungsformen und Ursachen von Narben sind, so vielfältig sind auch die Maßnahmen zur Korrektur. Die Wahl der Behandlungsmethode richtet sich dabei in erster Linie nach Art, Größe und Tiefe der Narbe. Vor dem Eingriff klären die Fachärzte Dr. Sonja Tomschik und Dr. Cornelius Grüber ihre Patienten in einem ausführlichen Beratungsgespräch über die Möglichkeiten auf. 

Wer früher unter starker Akne oder Windpocken litt, hat davon wahrscheinlich so genannte atrophe Narben zurückbehalten. Sie entstehen durch Entzündungen in den tieferen Hautschichten, die dabei zerstört wurden. Dadurch sinkt das Gewebe ein und zieht sich zusammen. Dr. Cornelius Grüber: „Je nach Befund nehmen wir eine Durchtrennung der tiefen Narbenstränge vor oder unterfüttern die Narben mit Eigenfett. „Alternativ kann auch ein Microneedling mit Fraktora die Narben glätten“, sagt Dr. Cornelius Grüber. „Die  Methode funktioniert mit Radiofrequenz-Energie, perforiert die Haut gezielt mit 2,5 Millimeter langen Nadeln und erwärmt das Gewebe dabei auf 40 bis 42 Grad. Das regt die Neubildung von Kollagen und Hyaluronsäure an, glättet Unebenheiten und macht die Haut geschmeidig.“  Auch für die Behandlung von verdickten, erhabenen und häufig geröteten hypertrophen Narben  haben sich minimal-invasiven Therapien bewährt, z.B. Vereisung (Cryotherapie) und/oder Kortisoninjektionen direkt in das Narbengewebe.  

Sehr tiefe oder breite Narben lassen sich dagegen oft nur mit operativen Eingriffen verbessern. Auch großflächige Wundmale von Verbrennungen oder Verätzungen, die oft spannen und die Beweglichkeit einschränken sowie wuchernde Narben, die sich über die Wundränder ausbreiten (Keloide), sind ein Fall für die Plastisch-Ästhetische Chirurgie. 

Chirurgische Behandlung von Narben: Schritt für Schritt  

  • In der Regel genügt für den Eingriff eine lokale Betäubung. Bei sehr langen, verwachsenen, wuchernden oder flächigen Narben empfiehlt der Facharzt eventuell eine Dämmerschlaf-Narkose.  
  • Bei dicken, aufgeworfenen Narben entfernt der Chirurg das überschüssige Gewebe vollständig und vernäht die Wundränder ohne Spannung. Reicht die Haut bei größeren Narben nicht aus, um den Defekt abzudecken, kann einige Wochen vor der Operation ein Gewebeexpander eingesetzt werden, der die gesunde Haut vordehnt.  Durch eine spezielle Nahttechnik sinkt die neue Narbe etwas ein und bleibt auf Hautniveau.
  • Bei sehr starker Narbenbildung, z.B. durch Verbrennungen, können Gelenke, Sehnen und Muskulatur in ihrer Funktion eingeschränkt sein. In diesen Fällen erweitert der Facharzt mit mehreren Schnitten die Hautoberfläche, um normale Bewegungen zu ermöglichen. Die entstehenden Wunden verschließt er mit speziellen Lappenplastiken.
  • Keloide werden nach dem Eingriff mit einem Druckverband versorgt, der ein erneutes Wachstum der Hautwucherung unterdrücken soll. Bei anderen Narben werden leichte Wundverbände angelegt. 

Narbenkorrektur Kosten 

Jede Narbe ist anders und es stehen verschiedene Operationstechniken zur Verfügung, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Je nach Umfang und Aufwand variieren die Kosten einer Narbenkorrektur. Läßt sich die Operation nicht über die Krankenkasse abrechnen beginnen die Kosten bei Selbstzahlern ab ca. 300 Euro. Bei Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder starker psychischer Belastung, z.B. bei entstellenden Narben im Gesicht, übernehmen in der Regel die Krankenkassen die Kosten. Bei Korrekturen aus kosmetischen Gründen findet keine Übernahme statt. 

Patientenmeinungen

Feinarbeit
„Nach der Entfernung eines Melanoms auf der Stirn, blieb eine auffällige Narbe zurück. Über eine Freundin bekam ich den Tipp, mich ans HANSEATICUM zu wenden. Dr. Tomschik hat die Narbe so verfeinert und verlegt, dass sie halb in einer Stirnfalte verschwindet und inzwischen fast nicht mehr zu sehen ist.“

 Hamburg, September 2019

Nina P. Hamburg, September 2019

Überzeugendes Ergebnis
„Ich habe jahrzehntelang unter Aknenarben gelitten und von Fruchtsäure-Behandlungen bis zu Botox alles probiert. Was dann wirklich etwas gebracht hat, waren die Microneedling-Behandlungen mit Radiofrequenz im HANSEATICUM. Das hat meine Haut gut entspannt und geebnet. Die tieferen ,Löcher’ hat Dr. Grüber mit Eigenfett behandelt und auch damit bin ich sehr zufrieden.“

Hamburg, Januar 2016

Tobias R.Hamburg, Januar 2016

Häufig gestellte Fragen

Was fördert die Regeneration der Narbe nach einer OP?

In den ersten 2 bis 3 Wochen verträgt die Narbe keine Belastung. Alles was Zug ausübt oder das Gewebe stresst, sollte vermieden werden. Sport, Sauna und Wannenbäder sind deshalb erst einmal gestrichen. Etwa ein Jahr lang bleibt eine frische Narbe extrem lichtempfindlich und sollte in der Sonne durch Kleidung oder SPF 50 geschützt werden. Narbenpflaster oder tägliche Massagen über mindestens 8 Wochen mit Salben oder einem Öl fördern die Regeneration und Elastizität des Gewebes.

Ab wann macht eine Narbenpflege Sinn?

Die Narbenbildung beginnt, sobald sich der Wundschorf vollständig gelöst hat oder die Wunde komplett verschlossen ist. Dann kann es direkt mit der Narbenpflege losgehen. Bei Operationsnähten sollte das Fädenziehen abgewartet werden. Übrigens: Auch ältere Narben lassen sich jederzeit mit konsequenter Pflege erweichen.

Wann werden die Nähte entfernt?

Nach einer Operation im Gesicht werden die Fäden nach 4 bis 6 Tagen gezogen, an anderen Stellen etwa nach 5 bis 10 Tagen.

Stimmt es, dass sich Keloide häufig neu bilden?

Ob es zu krankhaft wuchernden Narben kommt, ist zum Großteil Veranlagung, deshalb ist es leider durchaus möglich, dass sich Keloide nach der operativen Entfernung neu bilden. Um das zu verhindern, achten die Fachärzte des HANSEATICUMs auf eine Schnittführung, die den Spannungslinien der Haut folgt. In der Nachsorge sind die Patienten gefragt. Studien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von Druckverbänden, Silikongelen, -pflastern oder Narbensalben mit Zwiebelextrakt eine unschöne Narbenbildung reduzieren.

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