Schwanger: Welche Eingriffe sind erlaubt?

Bei den meisten Frauen bewirken die Östrogene in der Schwangerschaft kleine Schönheitswunder. Die Haut sieht praller und rosiger aus, das Haar erscheinen voller. Aber nicht jede Veränderung macht hübscher – und viele Frauen möchten auf ein gutes Aussehen nicht verzichten. Aber welche minimal-invasiven Eingriffe sind erlaubt, solange das Baby noch nicht geboren ist? Dr. Tina Peters und Dr. Cornelius Grüber, Fachärzte für Plastisch-Ästhetische Chirurgie, beantworten die wichtigsten Fragen.

Kann die Zornesfalte weiterhin behandeln werden?
Der Einsatz von Botulinumtoxin A ist nicht erlaubt. Die Substanz zählt zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten und ist deshalb nicht zur Anwendung während der Schwangerschaft freigegeben. Wir würden uns als Ärzte strafbar machen, wenn wir einer schwangeren Patientin die Falten mit Botox glätten. 

Hyaluronsäure kommt im Körper ja natürlicherweise vor. Wie sieht es damit aus?
Für Hyaluronsäure gilt dasselbe. Das Präparat ist ebenfalls rezeptpflichtig und darf bei schwangeren Frauen nicht eingesetzt werden. Das liegt daran, dass die für Unterspritzungen verwendete Hyaluronsäure ein lokales Anästhetikum enthält. Filler machen in dieser Zeit aber auch wenig Sinn, da die meisten Frauen während der Schwangerschaft Wasser einlagern und die Haut ohnehin glatter und praller erscheint. 

Ist ein Fadenlifting möglich?
Auch das ist tabu, da die Haut betäubt werden muss. Hinzu kommt, dass die Haut generell besser durchblutet, empfindlicher und schmerzanfälliger ist. 

Welche Behandlungen sind denn zu Hause erlaubt?
Enzympeelings sind toll und lassen die Haut strahlender aussehen. Wer unter Pigmentstörungen neigt, sollte allerdings vorsichtig sein und die Haut nicht reizen, da sich die Hyperpigmentierung sonst verstärken könnte. Das Beste sind verwöhnende Masken und Cremes, die die Haut unterstützen. Uns überzeugt die Wirkkosmetik von Mesoestitic, die wir im HANSEATICUM anbieten.