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Tradition trifft Innovation

60 Jahre chirugische Expertise in dritter Generation

Trend: PhilArt – die neue Art der Zellregeneration

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Biostimulatoren sind keine Filler im klassischen Sinn und nicht dafür gemacht, um gezielt Falten aufzupolstern oder direkt Volumen aufzubauen. Vielmehr füllen die kleinen Moleküle in der minimal-invasiven Faltenbehandlung Lücken, in denen Klassiker wie Hyaluronsäure Schwächen zeigen: „Biostimulatoren werden zwar wie Hyaluronsäure unter die Haut injiziert, verhalten sich dann aber vollkommen anders. Sie integrieren sich in das kollagene Netzwerk der Haut und stimulieren die Zellregeneration peu à peu. In den Wochen nach der Unterspritzung kommt es zu einem natürlichen Gewebeaufbau inklusive Straffung und Glow-Effekt. Das Risiko eines aufgeplusterten Gesichts, das die Folge von zu viel injizierter Hyaluronsäure sein kann, besteht mit Biostimulatoren nicht“, erklärt Dr. Cornelius Grüber, der gerade eine Testphase mit einem neuen Biostimulator abgeschlossen hat und sehr gute Ergebnisse mit PhilArt von Croma erzielt.

PhilArt ist ein injizierbares Gel, das aus langkettigen Polynukleotiden besteht. „Polynukleotide stellen im Bereich minimal-invasiver Methoden einen ganz neuen, innovativen Therapieansatz dar“, so der erfahrene Plastisch-Ästhetische Chirurg und Gründer des HANSEATICUMs. Die Eiweißbausteine werden aus der DNA von Lachsen gewonnen, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. In einem aufwendigen Prozess werden die Fischzellen aufbereitet und hoch gereinigt; Rückstände von Fisch-Eiweiß sind so gut wie ausgeschlossen. Dr. Cornelius Grüber: „Der Einsatz von Polynukleotiden basiert auf Jahrzehnten intensiver Forschung und gilt als sicher. In diesem Zusammenhang wurden bislang mehr als 100 wissenschaftliche Studien publiziert.“ Trotzdem kann eine Unverträglichkeit bei körperfremden Substanzen nie vollkommen ausgeschlossen werden.   

Der neue Biostimulator für Haut und Haare

Die PhiArt-Polynukleotide wirken entzündungshemmend und wundheilend. Sie stimulieren die Zellaktivität, fördern die Hydration der Haut und bauen einen antioxidativen Schutz gegen freie Radikale auf. All das schafft ein optimales Umfeld, um das Wachstum von Bindegewebszellen (Fibroblasten) zu begünstigen, die wiederum neues Kollagen und Elastin produzieren.

Das PhilArt Portfolio mit vier Produkten eignet sich für alle Hauttypen und jedes Alter – selbst für müde Haarwurzeln gibt es seit kurzem ein Spezial-Produkt:  

  • PhilArt regeneriert und verjüngt die Haut mit hochdosierten Polynukleotiden – im Gesicht, am Dekolleté und an den Händen. Auch Aknenarben und Narben am Körper lassen sich wirkungsvoll glätten.
  • PhilArt next enthält neben Polynukleotiden unvernetzte Hyaluronsäure. Damit erzielt dieser so genannte Hybridfiller neben dem zeitversetzten regenerativen Effekt einen Soforteffekt. PhilArt next ist besonders geeignet für reife und dehydrierte Haut.
  • PhilArt eye wurde speziell für den empfindlichen Augenbereich entwickelt. Es mildert Fältchen, verbessert die Elastizität der Haut und reduziert Augenringe.
  • PhilArt Hair ist für Patientinnen und Patienten geeignet, die unter Haarausfall leiden. Der Wirkstoff stimuliert müde Haarwurzeln, fördert das Wachstum und kann auch im Bereich der Augenbrauen eingesetzt werden.  

Das Ergebnis nach 2 bis 4 Monaten: Regenerierte, verjüngte Haut

Nach der Unterspritzung mit dem Polynukleotid-Filler ist die Haut im behandelten Areal gerötet, in etwa wie bei einem Sonnenbrand. Mit Ausfallzeiten ist aber nicht zu rechnen. Lediglich auf Sport und Sonnenbäder sollte in den ersten Tagen verzichtet werden. Auch Make-up und kosmetische Cremes sollten einen Tag ausgesetzt werden. Gut tut dagegen, die behandelten Areale regelmäßig vorsichtig zu kühlen, um Schwellungen und Rötungen zu reduzieren.

Je nach individuellem Behandlungsziel, können die Injektionen 2- bis 3-mal im Abstand von 2 bis 3 Wochen wiederholt werden. Die Haut wirkt nach der Behandlung sofort frischer. Der volle Effekt tritt nach 2 bis 4 Monaten ein, da die Kollagen- und Elastinproduktion eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Das Ergebnis: regenerierte, verjüngte Haut. Die Substanz wird innerhalb von 6 bis 9 Monaten vollständig vom Körper abgebaut. Die neu gebildeten kollagenen Strukturen bleiben natürlich erhalten. Deshalb kann der Effekt deutlich länger als 1 Jahr halten, je nach Hauttyp, Menge des injizierten Wirkstoffs, Tiefe der Falten und Lebensstil. Die Behandlung kann jederzeit aufgefrischt werden.  

Wenn es zu einer ungleichen Materialverteilung unter der Haut kommt, wird das Bindegewebe an einer Stelle etwas mehr angeregt. Dr. Cornelius Grüber: „Das darf natürlich nicht passieren. Deshalb sollte PhilArt nur von erfahrenen Fachärzten verwendet werden. Das Material lässt sich nach der Behandlung nur noch verteilen, aber nicht mehr entfernen. Das ist der große Unterschied zu einem Hyaluronsäure-Filler. Hyaluron kann mit Hylase im Nachhinein aufgelöst werden.“