Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Krankheitsbild Hand

  • Individuelle und umfassende Beratung.
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  • Krankheitsbilder der Hand 

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Krankheitsbild Hand

Die Hände sind unsere vielfältigen Werkzeuge, mit denen wir alle Herausforderungen des Alltags meistern. Handflächen, Finger und Handgelenke sind permanent im Einsatz. Entsprechend anfällig sind Gelenke, Muskeln und Sehnen für eine ganze Reihe von Krankheiten und Verletzungen. Handschmerzen können die Lebensqualität im Alltag deutlich einschränken. Welche Beschwerden der Hände und Handgelenke gibt es? Wir stellen Ihnen das Krankheitsbild Hand und Handgelenk einmal näher vor.

HAND- UND HANDGELENKSCHMERZEN UND IHRE URSACHEN

„Packen wir es an“, lautet ein gemeinhin bekanntes Sprichwort, das die Funktion der Hände ziemlich gut beschreibt. Mit unseren Händen ertasten wir nicht nur die Welt, wir erledigen damit nahezu alle Aufgaben im Alltag – von ganz simplen Tätigkeiten wie der Nahrungsaufnahme bis hin zu komplexen Vorgängen wie dem Tippen auf einer Tastatur mit zehn Fingern. Durch die nahezu permanente Belastung der Hände, Handgelenke und Unterarme ist diese Körperregion sehr anfällig für Handschmerzen, Zerrungen, Verletzungen und durch den altersbedingten Verschleiß auch für Arthrose. Handbeschwerden sind weit mehr als nur eine leichte Funktionsstörung. Sie können den Alltag der Betroffenen maßgeblich einschränken. Das Hanseaticum West – Ärztezentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie, Handchirurgie und Plastisch-Ästethetische Chirurgie in Hamburg unterstützt Sie mit erfahrenen Handspezialisten bei der Behandlung vielfältiger Krankheitsbilder der Hand.

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DIE HÄUFIGSTEN ERKRANKUNGEN UND VERLETZUNGEN AN DER HAND UND AM HANDGELENK

Der Hand und dem Handgelenk können eine ganze Reihe von Erkrankungen und Verletzungen auftreten. Einige davon sind dem altersbedingten Verschleiß geschuldet, andere treten aufgrund von Belastungsfaktoren wie etwa harter körperlicher Arbeit mit den Händen oder intensiven sportlichen Belastungen auf. Zu den häufigsten Erkrankungen und Verletzungen der Hände zählen das Karpaltunnelsyndrom (CTS), ein Schnellender Finger (Ringbandstenose), das Engpasssyndrom (Tendinitis de Quervain), Daumengelenksarthrose (Rhizarthrose), Fingerarthrose, Ganglion(Gutartiger Tumor/Schwellung), Morbus Dupuytren, Speichenbruch (Distale Radiusfraktur), Handgelenksarthrose und ein Kahnbeinbruch (Handwurzelverletzung). Wie stelle Ihnen nachfolgend einige dieser Krankheitsbilder der Hand und das Handgelenk im Portrait vor.

1. KARPALTUNNELSYNDROM (CTS)

Bei dem Karpaltunnel handelt es sich um einen Kanal, der vom Unterarm über das Handgelenk bis zur Hand verläuft. Die Wände dieses tunnelartigen Gebildes werden von den Handwurzelknochen und einem Derben Gewebedach gebildet. In diesem Tunnel verlaufen die Beugeshenen der Finger und der Mittelnerv, der Nervus medianus. Durch Verschwelungen in diesem Kanal gerät dieser wichtige Nerv unter Druck oder wird eingeklemmt. Die Ursachen für die Erkrankung sind vielfältig: Von intensiver Arbeit mit der Hand über Infektionen und hormonellen Veränderungen, wie z.B. der Schwangerschaft, bis hin zu einer angeborenen Enge des Kanals gibt es viele Auslöser für das Syndrom. Das Karpaltunnelsyndrom (CTS) macht sich in Form von Schmerzen und Missempfindungen bemerkbar. Auch ein Taubheitsgefühl in der Hand deutet auf CTS hin. Typisch ist das nächtliche Auftreten der Symptome. Das Syndrom kann im Anfangsstadium durch konservative Therapie, wie eine Nachtlagerungsschiene oder durch Medikamente und Cortison behandelt werden. Am Ende besteht die Möglichkeit durch eine einfache Operation die Beschwerden zu behandeln. Die Heilungschancen nach einer Karpaltunnelsyndrom Operation stehen gut, so dass Schmerzfreiheit erlangt werden kann. 

2. SCHNELLENDER FINGER (RINGBANDSTENOSE)

Ein schnellender Finger (Ringbandstenose) ist eine Erkrankung, bei der die Beugesehnen eines Fingers verdickt ist und /oder es zu einem Knoten in der Sehne kommt. Die Beugesehnen können nicht mehr so gut durch das Ringband gleiten und bleiben an der Enge hängen. Deshalb kommt es zu einer Art Schnappbewegung, wenn der Finger wieder gestreckt werden soll. Wird der betroffene Finger zurück in die normale Position gestreckt, muss unter Umständen sogar nachgeholfen werden, meist ist dies sehr schmerzhaft. Eine konservative Therapie der Ringbandstenose ist mittels Ruhigstellung und NSAR oder einer Kortisoninjektion kann versucht werden. Häufig wird ein schnellender Finger jedoch durch eine Ringbandstenosen-Operation behandelt. Hierbei handelt es sich um einen kleinen chirurgischen Eingriff, bei der das Ringband durchtrennt und die Beweglichkeit des Fingers wiederhergestellt wird. 

3. MORBUS DUPUYTREN

Bei der Handerkrankung Morbus Dupuytren handelt es sich um eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes. Dabei entstehen Knoten und Stränge an der Handinnenfläche, die die Bewegungsfähigkeit der Hand einschränken. Das Leiden schreitet langsam und über Jahre fort. Der Verlauf der Krankheit ist sehr individuell. Häufig treten keinerlei Schmerzen an der Hand auf. Es kommt zu einer schmerzlosen Einziehung der Finger, zumeist des 4. und 5. Fingers. Diese können dann auch mit Kraft nicht mehr gestreckt werden. Schränkt der Morbus Dupuytren die Beweglichkeit der Hand zu sehr an, besteht al einzige wirkliche Therapieoption nur eine Handoperation in Form eines chirurgischen Eingriffes Der Umfang der Morbus Dupuytren Operation kann ganz unterschiedlich sein und orientiert sich an individuellen Krankheitsbild des Patienten. In fortgeschrittenen Stadien muss unter Umständen die gesamte binde Gewebsplatte der Handinnenfläche entfernt und umfangreiche Verwachsungen von Nerven und Gefäßen gelöst werden. 

4. Arthrosen der Hand

Im Laufe der Zeit sind die Gelenke der Hand einem natürlichen Verschleiß ausgesetzt. Bei einer Arthrose hat sich der Gelenkknorpel soweit abgenutzt, dass die aneinander grenzenden Knochen des der Hand aufeinander scheuern. Dadurch entstehen Schmerzen am Handgelenk. Die häufigste Form dieser Arthrose der Hand ist die Rhizarthrose (Sattelgelenksarthrose) oder die Fingerarthrose. Da es im gesamten Bereich der Hand zahlreichen Gelenke gibt, können an allen diesen Stellen Arthrosen auftreten. Die Therapie der Arthrosen der Hand und der Handgelenksarthrose muss deshalb individuell dem Krankheitsbild und den Beschwerden des Patienten angepasst werden. Anfangs kann die Ruhigstellung des Handgelenkes mit einer Manschette genügen. Zudem ist die Gabe von Schmerzmitteln und Injektionen von verschieden Medikamenten sehr vielversprechend. Bei fortgeschrittener Krankheit kann manchmal nur noch eine Operation helfen, die dann dem individuellen Krankheitsbild des Patienten angepasst werden muss. So können etwa die Nervenäste des Handgelenks durchtrennt oder das Handgelenk oder andere Gelenke der Hand (teil)-versteift werden. Durch beide diese Operationen kann häufig Schmerzfreiheit und die Funktionsfähigkeit des Gelenks wiederhergestellt werden. 
 

5. KAHNBEINBRUCH

Ein Kahnbein gibt es sowohl an der Hand und am Fuß („Os scaphoideum“ der Handwurzel und „Os naviculare“ der Fußwurzel) Dementsprechend ist ein Kahnbeinbruch eine Fraktur des entsprechenden Knochens. Ein Kahnbeinbruch an der Hand geschieht meist durch einen Sturz auf die ausgestreckte Hand und geht mit starken Handschmerzen einher. Die Behandlung ist kompliziert, da das Kahnbein, von den existierenden Handwurzelknochen schlecht durchblutet ist  und dazu neigt nicht ordentlich zu heilen. Bei der Kahnbeinbruch Operation wird das Kahnbein minimal-invasiv mit einer Schrauben fixiert. Im Falle einer reibungslosen Abheilung des Bruchs verheilt die Verletzung vollständig. 

FAZIT – KRANKHEITSBILD HAND UND HANDGELENK: HANDSCHMERZEN LASSEN SICH ERFOLGREICH DURCH KONSERVATIVE THERAPIEN UND OPERATIONEN BEHANDELN

Die Hände des Menschen sind ständig im Einsatz. Sie sind an den meisten Handlungen beteiligt, die wir im Laufe des Tages durchführen. Der Aufbau von Fingern, Handflächen und Handgelenk ist komplex. Im Gegensatz zu den vergleichsweisen riesigen Kniegelenken und Hüftgelenke sind die Fingergelenke und Handgelenke geradezu winzig. So bleiben aber auch an den Händen, der altersbedingten Verschleiß und eine starke Belastung durch schweres arbeiten und sportliche Aktivität nicht aus. Schmerzen und Erkrankungen der Hände sind die Folge. Durch eine konservative Therapie oder einer Operation durch einen Handspezialisten in Hamburg stehen die Chancen bei den zahlreichen Leiden der Hand gut, nach einer Therapie wieder Schmerzfreiheit und volle Funktionsfähigkeit der Hände zu erlangen. Die Handspezialisten des Hanseaticum West – Ärztezentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie, Handchirurgie und Plastisch-Ästethetische Chirurgie in Hamburg stehen Ihnen mit ihrer gesamten Expertise und Erfahrung zur Seite und unterstützen Sie, die Hände schmerzfrei und funktionsfähig zu erhalten.

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