Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Martinistraße 64 - 20251 Hamburg
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Allgemeine Sprechzeiten

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Freitag: 8:00-14:00 Uhr - und nach Vereinbarung

Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

Jürgen-Töpfer-Straße 46 - 22763 Hamburg

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Handchirurgie

  • Individuelle und umfassende Beratung.
  • Maßgeschneidertes Behandlungskonzept.
  • Handbehandlung im HANSEATICUM

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Handchirurgie

Die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen an der Hand gehört in die Hand eines erfahrenen Handchirurgen. Im Hanseaticum-West können Sie von der Ausbildung, der Erfahrung und der speziellen Ausstattung der Praxis hiervon profitieren.
Durch die handchirurgische Expertise von Dr. med. Adrian Schmidt in Hamburg können wir nicht nur Erkrankungen und Verletzungen an der Hand und dem Unterarm behandeln, sondern es können auch mit Hilfe von ästhetisch-plastischen Eingriffen Verbesserungen des Aussehens der Hände vorgenommen werden. Die Handchirurgie des Hanseaticum -West in Hamburg kann Ihnen dabei helfen Erkrankungen und Verletzungen der Hände und des Unterarms zu diagnostizieren und zu behandeln, Schmerzen zu lindern oder das optische Erscheinungsbild der Hände zu verjüngen. Welche Krankheiten und Verletzungen der Hand gibt es und wo finden Sie im Krankheitsfall schnelle und zuverlässige Hilfe? Wir geben Ihnen nachfolgend alle wichtigen Informationen rund um die Handchirurgie im Hanseaticum-West in Hamburg.

Karpaltunnelsyndrom, Handgelenksarthrose und Co erkennen und behandeln lassen

Unsere Hände sind permanent im Einsatz: Tasten, Fühlen, Greifen und Halten gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Hände. Zudem befinden sich dieser Körperabschnitt permanent im Sichtfeld des Menschen – Narben und Alterungsprozesse fallen uns an den Händen besonders stark auf.

"Der Mensch ist das klügste aller Wesen, weil er Hände hat.“ 
Anaxagoras, griechischer Philosoph

So nützlich unsere Hände für uns sind, so schwerwiegend sind Erkrankungen und Verletzungen an der Hand, die die Bewegungsfähigkeit oder Funktion behindern und nicht nur zu starken Schmerzen, sondern auch zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen können. 

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Opertionen im Überblick

Krankheiten wie das Karpaltunnelsyndrom (CTS), Daumen-(Sattelgelenks)-Arthrose (Rhizarthrose), Fingerarthrose, Sehnenstenose, Handgelenksarthrose, eine Mukoidzyste oder unfallbedingte Verletzungen der Hände können unsere Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen. Mit Erfahrung, Expertise und individueller Beratung kann die Handchirurgie des Hanseaticums Ihnen helfen, Erkrankungen zu behandeln oder plastisch-ästhetische Korrekturen an Ihren Händen vorzunehmen. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige der häufigsten Verletzungen und Erkrankungen der Hand vor. 

1.    Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose; Daumenarthrose) 

Das Daumensattelgelenk nimmt an der Hand eine Sonderstellung ein. Es ist ein sog. Sattelgelenk, bei dem die Gelenkflächen einerseits von der Basis des ersten Mittelhandknochens und auf der anderen Seite von einem Handwurzelknochen, dem großen Vieleckbein (Os trapezium), gebildet werden. 
Der Daumen ist im Laufe eines Lebens hohen Belastungen ausgesetzt. Dreh- und Angelpunkt ist das Daumensattelgelenk.

Bei der Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose) handelt es sich um einen Verschleiß der Gelenke, die für die Beugung und Streckung sowie die Abspreizung und Anspreizung des Daumens zuständig sind. Die Rhizarthrose ist die am häufigsten vorkommende Verschleißerkrankung der Gelenke im Bereich der Hand. Durch die Abnutzung der Gelenkflächen kann die Arthrose zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen. 

Therapien

Eine nicht-operative Behandlung ist je nach Stadium, mit Injektionstherapien (zb. Kortison, Hyaloron oder Körpereigenfett), Orthesenbehandlung und Physiotherapie möglich. 
In fortgeschrittenen Stadien kann eine Daumenarthrose-Operation in Form einer Resektions-Suspensions-Arthroplastik helfen. Diese kann durch einen Handchirurgen wie bei uns im Hanseaticum-West durchgeführt werden. 
Erfahrungswerte und Studien haben gezeigt, dass eine Daumen OP hervorragende Langzeitergebnisse ermöglich.

2.    Karpaltunnelsyndrom (CTS): Operation mit großer Wirkung 

Auf Höhe der Handwurzel befindet sich ein Kanal, der durch Knochen und Bindegewebe begrenzt wird, als obere Begrenzung finden wir das sog. Karpal-Dach, eine feste bindegewebsstruktur. Hirunter verläuft neben den beugesehnen der Finger der Mittelnerv (N. medianus). Dieser Nerv ist vor allem für das Gefühl im Daumen, dem Zeigefinder, dem Mittelfinger und  zur Hälfte auch dem Ringfinger verantwortlich und zwar in der Hohlhand. Zusätzlich versorgt der Mittelnerv einige wichtige Muskeln in der Hand. Wenn das Gewebe in diesem Kanal anschwillt, entsteht ein Druck unter anderem auf den Nerv und es kann zu Schmerzen und Taubheitsgefühle sowie Kribbeln in der Hand komme. Oft treten diese Symptome vor allem nachts auf, so dass die Nachtruhe stark gestört werden kann. Diese Symptome bezeichnet man als sogenanntes Karpaltunnelsyndrom (CTS). 

Therapie

Nach der Diagnose durch einen Spezialisten für Handchirurgie, ist es häufig notwendig, dass ein Neurologe die Diagnose durch eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit bestätigt. 
Bis dahin kann schon mit der konservative Therapie begonnen werden. Es stehen die Behandlung mittels nachtlagerunsschine für das handgelenk , Funktionsübungen und injektionstherapien zur verfügung. Kommt es hierdurch zu keiner Verbesserung der Symptome und der Neurologe konnte das Karpaltunnesyndrom betätigen kann eine operative Spaltung in erwägung gezogen werden.

Bei dieser kurzen Operation ,die auch in Lokalaästhesie möglich ist, wird das Larpaldach eröffnet und der gequetschte Nerv hat sofort wieder Platz und kann sich erholen. Die meisten Beschwerden verschwinden sofort.
 

3.    Handgelenksarthrose: Schmerzen durch Gelenkverschleiß 

Die Hand besteht aus 27 einzelnen Knochen, dementsprechend hoch ist die Anzahl an Gelenken, welche der Hand erst Ihre umfassende Bewegungsmöglichkeit erlauben.
Im Verlauf er Zeit kommt es zur Abnutzung der Gelenke. Schicksalhaft, durch Entzündliche geschehen, durch Überlastung oder auch durch Verletzungen, kann es zu einem vermehrten Verschleiß der Gelenkflächen kommen. Hierbei nimmt die Dicke des Knorpels im Gelenk ab.               Bei diesem Gelenkverschleiß beginnen die Kontaktflächen der Knochen aufeinander zu reiben. Eine Arthrose entsteht. Hierdurch können Einschränkungen der Beweglichkeit und vor allem auch Schmerzen entstehen. Je nach Ort sprechen wir von einer Arthrose des Handgelenkes, einer Arthrose der Handwurzelknochen, einer Daumen-Sattelgelenks-Arthrose oder einer Arthrose der Finger-Gelenke.

Therapie

Je nach Ort und Ausprägung der Arthrose, variieren die Behandlungsmethoden. Hier stehen uns konservative Behandlungstechniken wie Übungsbehandlungen, Bandagen/Orthesen und Injektionstherapien zur Verfügung. Desweitern kommen und Operationen mittels Denervierungen (Unterbrechung der Schmerzleitenden Nervenfasern) oder Versteifungen von Gelenken in Frage, um so eine Schmerzfreiheit bei möglichst erhaltener Funktion zu gewährleisten.

4.    Morbus Dupuytren: gutartige Wucherungen in der Handfläche

Bei der „Dupuytrenschen Kontraktur“ (Synonym: Palmarfibromatose) handelt es sich um eine Erkrankung bei der sich anfangs knotige oder flächenhafte Veränderungen im Bindegewebe der Handfläche bilden. Diese haben die Tendenz in fortgeschritteneren Stadien derbe Kontrakturstränge bis in die Finger hinein zu bilden. Diese Veränderungen entwickelt sich meist über Jahre. Hierbei kann es zu einem zunehmenden Unvermögen kommen, die betreffenden Finger zu strecken. 

Der Verlauf der Erkrankung ist ausgesprochen individuell und sehr unterschiedlich. Die Symptome können über Jahre fortschreiten, aber auch in jedem Stadium zum Stillstand kommen. Bei einem Teil der Patienten kann es auch zu einer raschen plötzlichen Verschlimmerung der Symptome kommen. Hierbei nimmt dann die Fingerverkrümmung schnell, oft innerhalb einiger Monate zu. 

Häufig treten diese Veränderungen zunächst am Ring- und Kleinfinger auf. Vermehrt sind Männern nach dem 50. Lebensjahr betroffen. Eine eindeutige Ursache, Abgesehen von einer genetischen Disposition konnte bisher seit der Erstbeschreibung durch den französischen Chirurgen Baron Guillaume Dupuytren 1832 nicht gefunden werden.

Therapie

Eine ursächliche Therapie ist nicht bekannt. Die Injektion mit einem Medikament, welches den ursächlichen Strang auflöst wird in Deutschland wegen dem Risiko einer Beugesehnenruptur, nicht mehr durchgeführt.

Eine alleinige Lagerungsbehandlung durch Schienen oder Orthesen scheint nicht zielführend zu sein und auch physiotherapeutische Maßnahmen zeigen keinen wesentlichen Erfolg.
Als konservative Therapieoption steht im frühen Stadium die Röntgenreizbestrahlung zur Verfügung. Hierbei werden durch den Radiologen mit einem speziellem Gerät Röntgenstrahlen in den erkrankten Bereich appliziert und hierdurch die Erkrankung in Ihrem fortschreiten verlangsamt, eine Heilung ist aber auch hierdurch nicht möglich.Die wesentliche Therapie ist die operative Behandlung. Entweder minimalinvasiv mittels “perkutaner Nadelfasziotomie” (PNF), bei der der Strang mit einer Kanüle in Lokalanästhesie in einer besonderen Technik „durchgeschnitten“ wird und somit der Finger wieder begradigt wird.

Diese Behandlung eignet sich jedoch nur für spezielle Strangformen und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Erkrankung wiederkehrt. Bei der offenen operativen Behandlung wird das erkrankte  Gewebe, also der Strang aus der Hand entfernt. Hierzu ist ein ausreichend großer Hautschnitt notwendig um somit an die verhärteten Stränge zu kommen.
Die Operation selbst erfordert eine hohe handchirurgische Erfahrung um nicht die in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Sehnen, Nerven und Blutgefäßen zu verletzen. 

Der Zeitpunkt zur Durchführung der Operation ist ebenso wesentlich. Wenn zu früh operiert wird kann es auch früher zu Rückfällen und in der Folge Wiederholungseingriffen kommen. Je häufiger operiert werden muss, desto schwieriger werden die Eingriffe.
Wenn aber zu spät operiert wird, kann die eingetretene Verkürzung evt. nicht mehr vollständig aufgelöst werden und die Rate an Komplikationen steigt.

Daher empfehlen wir die frühzeitige Vorstellung bei einem Handchirurgen, wie es bei uns im Hanseaticum-West möglich ist.

5. Schnellender Finger (Ringbandstenose)

Als eines der häufigsten Krankheitsbilder in der Handchirurgie kommt der sogenannte schnellende Finger oder Springfinger, insbesondere bei älteren Frauenvor. Hierbei kommt es entweder zu einer Verdickung der Beugesehnenscheide im Bereich des ersten Ringbandes in der Hohlhand oder es handelt sich um eine entzündliche Verdickung der Sehnen selber. Das Springen oder Schnappen des Fingers oder auch des Daumens, wird durch die damit verbundene Behinderung des Gleitverhaltens der Sehne am Ringband ausgelöst. Meist ist das Schnappen schmerzhaft, das „hängenbleiben des Fingers oder des Daumens behindert die Verrichtungen im Alltag. Häufig findet man auch eine Druckschmerzhaftigkeit in höhe des Grundgelenkes in der Hohlhand, ein Tastbares Knötchen im Verlauf der Sehne und nicht selten kommt es zu einem ausstrahlenden Schmerz der auf das Mittel- und Endgelenk projiziert wird.

Therapie

Als konservative Therapie kommt der ersuch die Ruhigstellung in Kombination mit NSAR (z.B. ibuprofen) in Frage. Hierdurch kann es zu einer Linderung kommen jedoch, wenn dann meist auch nur kurzfristig. 

Die offene Ringbandspaltung ist heute das Mittel der Wahl. Über jeweils kleine Schnitte wird in einer Armbetäubung unter Zuhilfenahme einer Lupenbrille das betroffene Ringband gespalten und z.T. entfernt. 
Durch Hervor-ziehen der Beugesehnen wird deren Beweglichkeit überprüft und bei Bedarf die Sehne von entzündlichem Gewebe befreit. Ein Kompressionverband beendet den ambulanten Eingriff.

Neben den vorgestellten Erkrankungen der Hand gibt noch zahlreiche weitere Handkrankheiten wie die Mucoidzyste, bei der es sich um einen gutartigen Tumor an der Hand handelt. Zudem gibt es eine Vielzahl an Verletzungen des Handgelenks und der Hand, die behandlungsbedürftig sind und unter Umständen einen chirurgischen Eingriff nach sich ziehen. Mithilfe eines erfahrenen Handchirurgen oder Handspezialisten können die meisten Beschwerden der Hand gelindert oder sogar vollständig geheilt werden. Das Hanseaticum ist Ihre erfahrene und vertrauensvolle Handchirurgie in Hamburg. Nutzen Sie unsere Expertise in Plastischer Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, um Ihre Erkrankung der Hand behandeln zu lassen.

FAZIT – MITHILFE VON HANDCHIRURGIE SCHMERZEN LINDERN ODER DAS OPTISCHE ERSCHEINUNGSBILD DER HÄNDE VERBESSERN 

Neben den vorgestellten Erkrankungen der Hand gibt noch zahlreiche weitere Handkrankheiten wie die Mucoidzyste, bei der es sich um einen gutartigen Tumor an der Hand handelt. Zudem gibt es eine Vielzahl an Verletzungen des Handgelenks und der Hand, die behandlungsbedürftig sind und unter Umständen einen chirurgischen Eingriff nach sich ziehen. Mithilfe eines erfahrenen Handchirurgen oder Handspezialisten können die meisten Beschwerden der Hand gelindert oder sogar vollständig geheilt werden. Das Hanseaticum ist Ihre erfahrene und vertrauensvolle Handchirurgie in Hamburg. Nutzen Sie unsere Expertise in Plastischer Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, um Ihre Erkrankung der Hand behandeln zu lassen.

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