Hanseaticum - Department für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Dellen nach Fettabsaugung

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Keine Panik bei Dellen nach einer Fettabsaugung

Auf der Liste der Schönheitsoperationen steht die Fettabsaugung (Liposuktion) in Deutschland nach der Brustvergrößerung und Lidstraffung seit Jahren an dritter Stelle. Fast jeder hat eine Meinung zu dem Thema, viele sprechen offen darüber und etwa 250 000 Frauen und Männer entschließen sich pro Jahr, störende Fettpolster absaugen zu lassen. Deshalb hat die Liposuktion inzwischen das Image eines Routine-Eingriffs. Fakt ist: „Fettabsaugungen sind keine Kleinigkeit. Wir sehen es als unsere Aufgabe, in ausführlichen Gesprächen zwischen Arzt und Patient über die Grenzen und Risiken dieses Eingriffs zu informieren“, sagt Dr. Cornelius Grüber. Der erfahrende Facharzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie und seine Kollegin Dr. Sonja Tomschik sind Experten für Fettabsaugung in Hamburg. Sie begleiten ihre Patientinnen und Patienten mit umfassender Expertise und Empathie auf dem Weg zu ihrem Wunschkörper – und haben für alle ein offenes Ohr, die sie nach einer misslungenen Liposuktion um Hilfe bitten. Oft werden die Fachärzte konsultiert, wenn sich nach einem Eingriff unschöne Dellen zeigen. Dr. Cornelius Grüber: „Während des Heilungsprozesses kommt es zu Verklebungen, Lymphstauungen und deshalb zu verhärteten Stellen. Zudem können Vernarbungsprozesse der Unterhaut, beschädigte und noch nicht abtransportierte Fettzellen sowie Hämatome zu Blockaden im Gewebe führen. Unschöne Dellen im Gewebe können auch durch das wochenlange Tragen der Kompressionswäsche entstehen.“ In den ersten Wochen nach der OP sind Dellen nach einer Fettabsaugung am Bauch, Dellen nach einer Fettabsaugung an den Beinen und Dellen nach einer Fettabsaugung an den Oberschenkeln also erst einmal nichts Ungewöhnliches.

Wann Dellen nach einer Fettabsaugung verschwinden? „Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Symptome können bis zu 6 Monate anhalten.“ Lässt sich das Gewebe in dieser Zeit mit medizinischen Massagen, Lymphdrainagen und Sport nicht glätten, bietet die ästhetische Chirurgie gewebeschonende Methoden, hartnäckige Dellen nach einer Fettabsaugung zu korrigieren.

Unschöne Dellen vermeiden

Oftmals planen übergewichtige Menschen eine Liposuktion in der Hoffnung, Gewicht zu verlieren. Dr. Sonja Tomschik: „Eine Liposuktion ist aber lediglich zur Entfernung und Verkleinerung von örtlich begrenzten Fettgewebsdepots geeignet, um die Körperkontur zu verbessern. Die Obergrenze einer Liposuktion liegt bei 3 bis 5 Litern reinen Fettes. Der ästhetisch-plastische Eingriff ersetzt keine Diät oder ausreichend Bewegung. Das Wunschgewicht sollte unbedingt vor dem Eingriff erreicht sein und danach gehalten werden.“ Ein starker Gewichtsverlust oder eine deutliche Gewichtszunahme nach der Liposuktion birgt das Risiko einer ungleichmäßigen Körperfettverteilung. Das Gewebe im behandelten Areal kann sich verformen und Dellen bilden. Bei einem schwachen Bindegewebe oder starker Cellulite ist ebenfalls davon auszugehen, dass der Eingriff nicht glatt geht. „Das müssen Patientinnen und Patienten wissen, um nicht enttäuscht zu werden“, so die Fachärztin für Plastische Chirurgie.

Eine zweite Liposuktion oder die Dellen mit Eigenfett auffüllen?

Sind die Dellen die Folge einer schief gelaufenen Operation, hat der Plastische Chirurg zu viel oder zu wenig Fett abgesaugt – oder die Absaugkanüle falsch geführt. Je nachdem, was mit dem Korrektur-Eingriff erreicht werden soll, lösen Dr. Cornelius Grüber und Dr. Sonja Tomschik das Problem durch eine erneute Liposuktion oder mit Eigenfett-Unterspritzungen: „Mit einem Lipofilling können wir die Körperkontur sehr gut formen und Dellen gezielt auffüllen.“ Eine korrigierende Liposuktion verlangt Sorgfalt und Fingerspitzengefühl – für beides sind die Hamburger weit über die Grenzen ihrer Stadt hinaus bekannt. Neu im HANSEATICUM: Das Argo Plasma-Verfahren, mit dem sich jedes Operationsergebnis verbessern lässt. Die Behandlung erfolgt unmittelbar nach einer Fettabsaugung, während die Patientin oder der Patient noch sediert auf dem OP-Tisch liegt. „Wir führen die Plasma-Sonde mit einer Kanüle in dieselben Einschnitte ein, die wir für den vorausgegangenen Eingriff gesetzt haben und bewegen sie wie bei einer Fettabsaugung hin und her“, erklärt Dr. Sonja Tomschik das Verfahren. Über die kontrollierte Erhitzung des Gewebes auf 85 Grad bewirkt der Plasma-Strahl sofort eine starke Kontraktion des Kollagens. Die straffende Wirkung macht sich bereits innerhalb von 24 Stunden bemerkbar und setzt sich in den folgenden Wochen und Monaten noch fort. Durch die sukzessive Neubildung von Kollagen verbessert sich nicht nur die Elastizität und Struktur der Haut – sondern auch ihr Farbton. Der Effekt ist dauerhaft.

Postoperativ: Nach Fettabsaugungen schneller in Form

Gute Erfahrung in der Nachbehandlung von Fettabsaugungen machen Dr. Cornelius Grüber und Dr. Sonja Tomschik mit der innovativen NIUU-Methode. Die radiale Stoßwellen-Therapie bringt den Lymphfluss in Schwung, hilft beim Abtransport von „Zellmüll“, löst so Stauungen und Verhärtungen. Auch Dellen, die durch das Tragen von Kompressionswäsche entstanden sind, glätten sich. Die Stoßwellen nutzen die natürlichen Reparaturmechanismen des Körpers. Sie lassen sich präzise auf das Binde- und Fettgewebe richten. Je nach gewähltem Programm und Aufsatz können sie die Durchblutung und den Lymphfluss intensivieren, Cellulite glätten, die Haut straffen, den Abbau lokaler Fettdepots aktivieren oder Narbengewebe regenerieren. Die ambulante Behandlung ist schmerzarm, dauert etwa 30 bis 60 Minuten und verlangt keine Ausfallzeiten. Im HANSEATICUM gehört die Stoßwellen-Therapie bei einer Liposuktionen zur Nachsorge und ist im Preis inkludiert.