Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Forma V: Kleines Gerät, große Wirkung

  • Chirurgie, Plastisch
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Sprachlos? Sind wir heute doch eigentlich nie. Wir reden über Sex, Leidenschaft und unsere geheimsten Wünsche, als würden wir Empfehlungen für TV-Serien austauschen. Es gibt nur wenige Themen, die Frauen und Männer auf stumm schalten. Eine überdehnte Beckenboden-Muskulatur, die den Sex unsexy macht, ist z.B. etwas, über das wir nicht reden. Ganz zu schweigen von Inkontinenz – das Wort wird sogar vom Word-Korrekturprogramm rot unterstrichen, weil es ihm unbekannt ist. Und zu lange Schamlippen, die beim Sport stören, vor dem Partner peinlich sind oder die wir persönlich nicht optimal finden, sind offiziell auch kein Thema. „Obwohl der Leidensdruck betroffener Frauen groß ist, werden diese Probleme immer noch gern als kosmetische Lappalien belächelt“, sagt Dr. Sonja Tomschik, Plastisch-Ästhetische Chirurgin, die zusammen mit Dr. Cornelius Grüber die Praxisklinik HANSEATICUM leitet. Die Fachärzte wenden die non-invasive, auf Radiofrequenz basierte BodyTite Methode zur Straffung des Bindegewebes an, die nun mit Forma V eine innovative Neuentwicklung für den inneren und äußeren Intimbereich bietet. Im HANSEATICUM Blog sprechen sie frei über das, was sonst verschwiegen wird.

Wie funktioniert Forma V?

Dr. Grüber: Die Wirkung basiert auf der kontrollierten Erwärmung der unter der Schleimhaut liegenden Gewebeschichten, die sich bei Temperaturen von 42 bis 43 Grad sofort zusammen ziehen. Dazu wird ein schmaler Plastikstab in die Vagina eingeführt und zur Straffung der Scheidenwände hin- und herbewegt. Der Effekt ist sofort messbar. 

Für wen ist die Methode geeignet?

Die Therapie behebt leichte bis moderate Blasenschwäche, wirkt gegen Scheidentrockenheit und soll das sexuelle Lustempfinden steigern. Äußerlich angewendet, strafft die Methode den Schambereich. Die Patientin sollte nur darauf verzichten, sich morgens vor dem Eingriff zu rasieren, da die Haut dann empfindlich reagieren könnte.

Reicht eine einmalige Anwendung? 

Nein, für optimale Ergebnisse sind ca. 2 bis 3 Anwendungen im Abstand von einem Monat nötig. Der Effekt hält etwa ein Jahr. Danach reicht zur Auffrischung eine Behandlung pro Jahr.

Im HANSEATICUM wird auch Intimchirurgie angeboten. Brauchen wir sie wirklich oder ist sie nur ein neues Gebiet für Selbstoptimierer?    

Dr. Tomschik: Ich kenne niemanden, der vollkommen immun gegen Trends und Schönheitsideale ist. Unsere Sexualästhetik hat sich im Laufe von nur einer Generation radikal verändert. Wildwuchs im Intimbereich ist seit Jahren verpönt. Durchs Rasieren tritt dann stärker hervor, was sonst im Verborgen liegt, vor allem verlängerte innere Schamlippen. Wenn eine Patientin ein Problem damit hat, das sie körperlich oder psychisch belastet, nehme ich das ernst und bemühe mich, kompetente Hilfe anzubieten. Egal, ob es um die optische Optimierung des Schambereichs geht oder um eine funktionelle Störung.  

Welche Probleme belasten Frauen am meisten?

Ein Drittel aller Frauen hat Probleme mit der Sexualität, u.a. durch Scheidentrockenheit oder eine Bindegewebsschwäche. Bei Frauen ab 40 ist die Harninkontinenz manchmal ein Problem. Denn nach einer Schwangerschaft gibt bei vielen Frauen der Beckenboden nach und unter dem Einfluss der Hormone Östrogen und Progesteron lockert sich das Gewebe. Es passiert dann öfter, dass es beim Heben, Niesen oder Husten tröpfelt.  

Wie kann sich diese Bindegewebsschwäche auf den Sex auswirken?

Durch die Überdehnung des Beckenbodens und der Scheide empfinden einige Frauen weniger Lust. Der Partner spürt die Veränderung auch. Darüber zu reden, fällt den meisten Frauen, die in unsere Praxis kommen, unendlich schwer.    

Sind Frauen, die keine Kinder haben, im Vorteil?

Auf jeden Fall. Aber auch ihr Gewebe wird im Laufe der Zeit schwächer und unelastischer. Die Haut altert ja nicht nur im sichtbaren Bereich. Die Vagina und der äußere Intimbereich verändern sich genauso wie die Haut im Gesicht.  

Kann konsequentes Beckenbodentraining das Gewebe fit halten? 

Dr. Grüber: Sport und gezielte Übungen aus dem Pilates und Yoga helfen natürlich. Aber viele Frauen bekommen das Problem damit nicht ausreichend in den Griff. Der Beckenboden besteht ja nicht nur aus Muskeln. Und der Gewebsanteil lässt sich durch Sport nicht ausreichend trainieren. Die neue, non-invasive Therapie mit Forma V schließt die Lücke zwischen einem nicht ausreichend wirksamen Beckenboden-Training und einem komplizierten chirurgischen Eingriff. Die Radiofrequenz-Methode strafft das Gewebe des inneren und äußeren Intimbereichs völlig schmerzfrei durch Wärmeenergie. Die Scheide wird dadurch sofort messbar enger und im sichtbaren Bereich optisch verjüngt. Im zweiten Schritt werden die Bindegewebsfasern und die Kollagen produzierenden Zellen durch die kontrollierte Wärme angeregt. Das führt zu einer zusätzlichen Stabilisierung und Erhöhung der Elastizität und bringt überzeugende Ergebnisse bei Blasenschwäche. 

Wann ist die Patientin nach dem Eingriff wieder fit?

Eine Downtime gibt es nicht und auch sonst keine körperlichen Einschränkungen. 

Klingt nach einem guten Weg, Sinn und Sinnlichkeit miteinander zu verbinden...

Gut, dass wir darüber gesprochen haben, oder? 

Ein ausführliches Video zur Behandlungsmethode finden Sie auf Youtube.