Hanseaticum - Department für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Hanseaticum West - Department für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Korrekturen nach Brustvergrößerung

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Der Traumbusen ist das Thema vieler Umfragen. Die als ideal empfundene Größe ist natürlich reine Geschmackssache. Aber unabhängig davon, ob sich eine Frau eine Brustvergrößerung um eine, zwei oder drei Körbchengrößen wünscht: Wer mit dem Gedanken an eine ästhetische Brustoperation spielt, sollte sich sehr gut informieren und den Schritt gut überlegen. „Plastisch-Ästhetische Eingriffe werden oft nicht als ,echte’ Operationen empfunden. Dieser Irrtum kann folgenschwer sein“, sagt Dr. Cornelius Grüber. Der Facharzt für Plastisch-Ästhetische Chirurgie und seine Kollegin Dr. Sonja Tomschik begutachten in ihrer Praxis häufig Frauen, die sich wegen einer Korrektur-OP nach einer Brustvergrößerung in Hamburg verzweifelt an sie wenden: „In vielen Fällen liegt die Ursache für eine misslungene Operation an der mangelnden Qualifikation des behandelnden Chirurgen, oft in Kombination mit Billig-Implantaten. Viele der betroffenen Frauen leiden unter starken Schmerzen und sind auch psychisch am Ende ihrer Kraft.“ Die renommierten Fachärzte des HANSEATICUMs nehmen sich viel Zeit, um die Betroffenen nach einer schief gegangenen Operation in einem persönlichen Beratungsgespräch ausführlich über die Korrekturmöglichkeiten zu informieren. Dr. Sonja Tomschik: „Gemeinsam finden wir immer eine Lösung, um das Ergebnis zu optimieren und das gewünschte Ergebnis im zweiten Anlauf zu erreichen.“

In erfahrenen Händen: Komplikationen minimieren

Frauen entscheiden sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für eine Brustvergrößerung: Junge Frauen meist, weil sie ihre Brüste als zu klein empfinden oder sie an einer Asymmetrie leiden. Später ist es eher die Veränderung der Brustform, die Frauen stört. Wenn die Brüste durch Schwangerschaft und Stillzeit hängen, durch eine starke Gewichtsreduktion oder altersbedingt erschlaffen, ist der Wunsch groß, die ursprüngliche Brustform wiederherzustellen. „Von der ersten Überlegung bis zur Brust-OP vergehen im Schnitt zwei Jahre und das ist auch gut so“, sagt Dr. Cornelius Grüber, der nichts von übereilten Entscheidungen hält und Frauen unbedingt rät, sich umfassend zu informieren und bei der Arzt-Wahl auf Qualifikation, Erfahrung und Seriosität zu achten: „Berufsbezeichnungen wie ,Schönheitschirurg‘, ,ästhetischer Chirurg‘ oder ,kosmetischer Chirurg‘ sind nicht geschützt. So darf sich jeder niedergelassene Arzt nennen.“

Lediglich der „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ oder – so die ältere Bezeichnung – der „Facharzt für Plastische Chirurgie“ hat eine 6-jährige Ausbildung in dem Fachbereich absolviert und eine entsprechende Facharztprüfung bestanden.  „Das Lernen hört aber nie auf“, wissen Dr. Cornelius Grüber und seine Kollegin Dr. Sonja Tomschik aus langjähriger Erfahrung. Die Fachärzte für Plastisch-Ästhetische Chirurgie nehmen regelmäßig an Kongressen und Fortbildungen teil, um über jede technologische Weiterentwicklung informiert und auch in Sachen Sicherheitsstandards stets auf dem neuesten Wissensstand zu sein. „Wenn sich Patientinnen einem verantwortungsbewussten Facharzt anvertrauen, passiert es sehr selten, dass Komplikationen auftreten“, sagt Dr. Sonja Tomschik. Übrigens: Wie alle seriösen Mediziner haben die Fachärzte des HANSEATICUMs nichts dagegen, wenn sie im Beratungsgespräch gebeten werden, ihre Qualifikationen z.B. mit Zertifikaten oder Vorher-Nachher-Fotos zu dokumentieren.

Gründe für die Korrektur einer Brust-OP

Die OP-Risiken bei Brust-Operationen sind gering, aber es gibt sie – wie bei jedem chirurgischen Eingriff. So kann es z.B. zu Wundinfektionen oder zu Nebenwirkungen durch ein Antibiotikum oder das Narkosemittel kommen. Es besteht immer ein Risiko für eine Nachblutung, für Schwellungen und Schmerzen, eine Verletzung von Gefäßen oder Nerven. In seltenen Fällen kann es auch zu Thrombosen kommen und das Abwandern eines Blutgerinnsels in Herz, Lunge oder kann auch nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden. Eine gewissenhafte Anamnese, chirurgische Expertise und Sorgfalt, spezielle Schnitt- und Nahttechniken sowie die passenden Qualitäts-Implantate begrenzen die Risiken auf ein Minimum. „Zudem sollte Wert auf eine engmaschige Nachsorge gelegt werden, um Komplikationen sofort erkennen und behandeln zu können“, so Dr. Cornelius Grüber. „Nicht immer liegt es am Arzt oder am gewählten Material, wenn bei einer Brustvergrößerung etwas schiefläuft. Das Verhalten der Patientin ist ebenfalls entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg einer Brustvergrößerung.“

Die häufigsten Gründe für eine Korrektur nach einer Brustvergrößerung 

Die häufigsten Gründe für eine Korrektur nach einer Brustvergrößerung sind:

• falsch platzierte Implantate

• eine unpassende Implantatform oder -größe

• eine Verhärtung der Implantatkapsel (Kapselfibrose)

• erhebliche Narbenbildung und Asymmetrien

Mit Empathie, professioneller Leidenschaft und langjähriger Expertise, kümmern sich die Fachärzte vom HANSEATICUM in Hamburg um die perfekten Lösungen.

Die Kapselfibrose

Diese natürliche Fremdkörperreaktion ist die häufigste Komplikation in Folge einer Brustvergrößerung. Der Körper bildet eine bindegewebsartige Kapsel um das Implantat, das normalerweise keine Probleme bereitet. In 8 Prozent aller Fälle verhärtet sich die Brust allerdings spürbar und es kann zu Verformungen des Implantats und damit der Brust kommen. „Je nach Grad der Verhärtung geht die Fibrose mit Schmerzen einher. Ein Austausch der Implantate löst das Problem. Wir verwenden in unserer Praxis ausschließlich Qualitäts-Implantate, z.B. der Marke Motiva, die das Risiko einer Kapselfibrose deutlich reduzieren.“

Falsche Platzierung der Implantate

Zu einer so genannten Implantat-Dislokation kommt es, wenn die Implantate verrutschen. „Das kann passieren, wenn die Implantate nicht optimal eingesetzt wurden oder die Tasche, in die es eingesetzt wurde, nicht korrekt präpariert wurde“, erklärt Dr. Cornelius Grüber. In einigen Fällen hat die Patientin die Verschiebung auch selbst verursacht, z.B. durch ruckartige Bewegungen oder übermäßige, sportlichen Aktivitäten in den ersten Wochen nach der Brustvergrößerung. In einem korrigierenden Eingriff wird das Implantat neu platziert und stabilisiert.“

Unschöne Narbenbildung

Bei einer Brustvergrößerung entsteht normalerweise lediglich eine kleine Narbe am unteren Rand der Brust, die in der Regel unsichtbar bleibt. Wundheilungsstörungen, mangelnde Hygiene während der Operation oder die Neigung zu überschießender Narbenbildung, können dazu führen, dass sich die Narbe entzündet, verdickt und optisch unansehnlich verheilt. Pflaster und Cremes können das Narbenbild verbessern. Eine chirurgische Korrektur der Narbe ist nach etwa einem Jahr möglich, wenn sich das Narbenbild in der Regel nicht mehr verändert.

Rippling

Der Begriff beschreibt die sichtbare und fühlbare Faltenbildung von Brustimplantaten. Diese Komplikation kann bei schlanken Frauen mit geringem Haut-Weichteilmantel der Brust auftreten, bei minderwertigen Implantaten oder einer fehlerhaften Positionierung der Implantate über dem Brustmuskel. Dr. Sonja Tomschik: „In leichten Fällen können wir durch einen Eigenfett-Transfer den Weichteilmantel um das Implantat aufbauen und den Rippling-Effekt optisch überdecken. Gegebenenfalls müssen wir die Implantate aber in einer OP leider neu positionieren oder gar austauschen.“

Double Bubble

Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich das Phänomen einer Doppelkonturierung der Brust, die in der Seitenansicht besonders gut zu erkennen ist. Die häufigste Ursache dafür ist, dass die Brust zu schmal im Vergleich zum Durchmesser des gewählten Implantates ist. Dadurch kann das Implantat nicht in die neue Brustfalte fallen, sondern drängt sich nach vorne und zur Seite sichtbar heraus. Dr. Cornelius Grüber: „Implantate, die einen kleineren Durchmesser haben als die Brust, verhindern eine Double Bubble von Anfang an – und sind die Lösung, wenn wir das Problem chirurgisch lösen müssen“.

Das Wasserfall-Phänomen

Diese Sonderform der Dislokation ist oft auf ein schlaffes Brustgewebe zurückzuführen. Zwar ist das Implantat in seiner Implantattasche sicher fixiert, aber das Gewebe über dem Implantat folgt der Schwerkraft – und bewegt sich nach unten. Als Folge davon bilden sich an der Außenkontur zwei Erhebungen. Die obere gibt die Position des Implantates an, die untere zeigt das herabfallende Brustgewebe an. Dr. Sonja Tomschik: „Das Problem lässt sich meist durch eine Bruststraffung beheben. In einigen Fällen macht es Sinn, zu groß gewählte Implantate gegen kleinere oder leichtere Modelle auszutauschen.“

Bottoming Out

Bei einer Gewebeschwäche kann es dazu kommen, dass die Brustimplantate nach unten durchhängen und zum Teil unter die Narbe rutschen. Dr. Cornelius Grüber: „Das kann vermieden werden, indem das Implantat unter dem Brustmuskel positioniert wird, die Implantattasche exakt präpariert wird und die Weichteilstützung bei der Implantatwahl berücksichtigt wird. Bottoming Out kann mit einem kleinen chirurgischen Eingriff korrigiert werden.“

Brust Asymmetrie

Kurz nach der Operation können die Brüste in Form und Größe kurzfristig ungleich aussehen. Dies kommt vor, wenn der Heilungsprozess oder die Schwellungen unterschiedlich sind. Spätestens nach wenigen Wochen sollte das Ergebnis wieder symmetrisch sein. In seltenen Fällen kann die Brustasymmetrie durch ein verrutschtes oder gedrehtes Implantat verursacht werden. Dr. Sonja Tomschik: „Wahrscheinlicher ist es, dass bei der Wahl der Implantate eine bestehende natürliche Asymmetrie der Brüste nicht berücksichtigt wurde. Bestehende Ungleichheiten können wir durch eine Vergrößerung der kleineren Brust ausgleichen, durch das Einbringen unterschiedlich großer Implantate in beide Brüste oder durch eine Verkleinerung der größeren Brust.“