Hanseaticum - Zentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Hanseaticum West - Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

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Die Kosten von Brust-OPs mit Fokus auf Brustvergrößerungen   

  • Chirurgie, Plastisch
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Es stimmt: Bei Brustoperationen gibt es in Deutschland und erst recht im Vergleich zum Ausland starke Preisunterschiede. Besonders weit auseinander klaffen die Brustvergrößerungs-Kosten. Aber auch Bruststraffungs-Kosten und Brustverkleinerungen-Kosten können deutlich variieren. „Beste Qualität und eine umfassende Betreuung müssen sich in den Brust OP-Preisen spiegeln. Dumping-Angebote in der Medizin gehen immer auf Kosten der Patienten-Sicherheit“, sagt Dr. med. Cornelius Grüber. Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist Experte für Brustkorrekturen, nimmt regelmäßig an Kongressen und Fortbildungen teil, setzt nur modernste OP-Verfahren und die hochwertigsten Materialien führender Hersteller ein: „Wer eine Brustoperation plant, sollte sich immer die Frage stellen, ob es sich bei einer solch wichtigen Entscheidung wirklich lohnt, zu sparen: „Gerade bei Brustvergrößerungen ist die Wahl des Materials für ein optimales Ergebnis entscheidend. Und qualitativ hochwertige Brustimplantate kosten nun einmal deutlich mehr, speziell wenn es sich um US amerikanische Modelle handelt.“ 

Was kostet eine Brustvergrößerung mit Implantaten?  

Je nach Hersteller starten die Preise für ein Qualitäts-Implantat bei etwa 500 Euro pro Stück, d.h. ein Paar Implantate kann an den Kosten der Brustvergrößerung mit mehr als 1000 Euro zu Buche schlagen. Die Implantatgröße hat übrigens keine Relevanz für den Preis. Kleine Unterschiede gibt es allerdings zwischen runden und tropfenförmigen Implantaten – letztere sind in der Regel etwa 100 bis 200 Euro teurer. Bei einer nicht medizinisch notwendigen Operation macht die Umsatzsteuer den Eingriff noch einmal 19 Prozent teurer. 

Vor dem Eingriff

  • Ausführliches Beratungsgespräch mit Voruntersuchung

Die Brust-OP

  • Operationssaal inkl. der Technik
  • OP-Team
  • Narkosearzt
  • Plastisch-Ästhetischer Chirurg 
  • Markenimplantate und Wundversorgungs-Material

Die Nachsorge 

  • Klinikaufenthalt (in der Regel 1 Nacht)
  • spezieller Stütz-BH 
  • 2 bis 3 Nachsorge-Termine im HANSEATICUM

Folglich kostet eine Brustvergrößerung mit Implantaten im HANSEATICUM ab ca. 5000 Euro. 

„Möchten Frauen an den Implantaten sparen, kann die OP deutlich günstiger werden. Ein verantwortungsvoller Arzt wird Ihnen aber kein billiges Implantat anbieten. Die schlechten Erfahrungen liegen mit dem PIP Skandal nicht lange zurück“, sagt Dr. Cornelius Grüber. Die undichten, mit gefährlichem Industrie-Silikon gefüllten Implantate der französischen Firma PIP schädigten allein in Deutschland mehr als 5000 Frauen. Viele leiden bis heute an den Spätfolgen. 

Dr. Cornelius Grüber und Dr. Sonja Tomschik verwenden ausschließlich hochwertige Implantate der neuesten Generation. Die von ihnen eingesetzten Silikonimplantate verfügen alle über eine CE-Kennzeichnung, haben die Zulassung der FDA (Food and Drug Administration) und eine lebenslange Garantie vom Hersteller.  

Innovatives Innenleben, mehr Sicherheit: Implantate der neuen Generation

Brustimplantate sind heute überwiegend mit einem Silikongel gefüllt. Die Außenhülle aus Silikon-Elastomeren ist in der Regel doppelwandig. Diese doppelte Hülle bietet einen hohen Schutz vor Verletzungen, zeichnet sich durch ein natürlicheres Aussehen und eine schönere Haptik aus. Typisch für die modernen Implantate ist auch die Verwendung von einem so genannten kohäsiven Silikongel als Füllung. Das festere Gel verhindert im Vergleich zu früher die Gefahr des Auslaufens. Darüber hinaus hat jeder Hersteller seine ganz eigene Rezeptur: 

  • Die in den USA entwickelten Motiva Implantate enthalten z.B. ein neuartiges Gel, das die natürliche, weibliche Brust so gut imitiert, dass die runden Implantate im Liegen und Stehen gleichermaßen echt wirken. Bisher einzigartig ist ein winziger Chip mit Informationen über Hersteller, Artikel- und Seriennummer, die der Facharzt von außerhalb des Körpers mit einem Handlesegerät erfassen kann. Für diese gechipten Implantate gibt es eine Versicherung, die bei einem nötigen Implantats-Tausch die Kosten übernimmt.
  • Einen Spezial-Schaum hat der international führende Brustimplantat-Hersteller Polytech entwickelt, der als einziger Anbieter in Deutschland produziert. Das Material ähnelt dem menschlichen Gewebe, passt sich dem Körper deshalb sehr gut an und kann das Risiko einer Kapselfibrose auf ein Minimum reduzieren.
  • B-Lite-Brustimplantate wiegen etwa 30 Prozent weniger als herkömmliche Markenimplantate und machen es vielen Patientinnen leichter, sich für eine Brustvergrößerung zu entscheiden: Das speziell aufbereitete Silikongel enthält mikroskopisch kleine Hohlkügelchen, die so zuverlässig fixiert sind, dass sie nicht wandern können. Dadurch haben die B-Lite Implantate das gewünschte Volumen, dabei aber viel weniger Gewicht – ein 300 Milliliter-Implantat, das bisher ca. 300 Gramm gewogen hat, wiegt mit der neuen Technologie nur noch knapp 220 Gramm. Die Leichtgewichte sind besonders für Patientinnen geeignet, die nach einer Tumorentfernung eine wiederherstellende Brustoperation planen. Auch Frauen mit einem schwachen Bindegewebe und Patientinnen, die sich eine Vergrößerung um mehrere Körbchengrößen wünschen, profitieren von den leichteren B-Lite Implantaten.

In einem persönlichen Beratungsgespräch beantworten die ästhetischen Chirurgen des HANSEATICUMs in Hamburg alle weiteren Fragen rund um die Themen Implantate, Brustimplantat-Kosten und Kosten für Brust OPs zur Straffung und Verkleinerung. Dr. Cornelius Grüber und Dr. Sonja Tomschik informieren ihre Patientinnen auch ausführlich über die verschiedenen Methoden und erklären den gewünschten Eingriff Schritt für Schritt. 

Häufige Gründe für eine Brustvergrößerung

Pro Jahr entscheiden sich etwa 2 Millionen Frauen weltweit für eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Damit zählt dieser Eingriff zu den häufigsten operativen Eingriffen in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie. Die Frauen entscheiden sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für den Eingriff: 

  • Einige Frauen empfinden ihre Brüste schon immer als zu klein oder möchten eine Asymmetrie ausgleichen. 
  • Andere wünschen sich den Eingriff, weil ihre Brust altersbedingt oder durch eine starke Gewichtsabnahme erschlafft ist.
  • Wenn die Brüste nach Schwangerschaft und Stillzeit hängen, hilft eine Brustvergrößerung bzw. eine Bruststraffung, um wieder in Bestform zu kommen. Steht dazu noch ein straffer Bauch auf der Wunschliste, kann die Brust-OP mit einer Bauchstraffung zu einem Mommy Make-over kombiniert werden. 
  • Neben rein optischen gibt es natürlich auch medizinische Gründe für die so genannte Mamma-Augmentation: Brustdeformitäten, eine Tumorentfernung oder Brustamputation nach einer Krebserkrankung. 

Im HANSEATCUM in Hamburg können sich Patientinnen bereits schon vor dem Eingriff anschauen, wie ihr Traumbusen nach dem Eingriff aussehen wird: Ein 3D-Simulator erstellt ein dreidimensionales Bild ihres Oberkörpers und liefert damit eine wichtige Entscheidungshilfe für die Größe und Form der Implantate.

Ablauf der Brustvergrößerung mit Implantaten

Der Eingriff kann in einigen Fällen ambulant erfolgen, wird aber meist in Vollnarkose durchgeführt und erfordert dann einen Klinikaufenthalt von 1 bis 2 Tagen. Die Operations-Technik richtet sich nach den natürlichen Vorgaben und dem gewünschten Ergebnis, wird also individuell angepasst:

  • Der Hautschnitt kann in der Unterbrustfalte, in der Achselhöhle oder an der Brustwarze gesetzt werden, das Implantat vor oder hinter den Muskel platziert werden. 
  • In den meisten Fällen wird ein etwa 4 Zentimeter langer Schnitt in der Unterbrustfalte gesetzt und danach in der Brust eine Art Höhle ausgeformt, in die das Implantat eingesetzt wird. 
  • Sind die Silikon-Kissen platziert, werden die Schnitte fein vernäht und mit einem sterilen Pflaster abgeklebt. 
  • Drainage-Schläuche lassen die Wundflüssigkeit, die sich nach der Operation bildet, schneller abfließen. Je trockener das Wundbett, desto geringer ist anschließend die Gefahr von Komplikationen wie einer Verkapselung. Nach der Brust-OP muss mindestens 6 Wochen lang ein spezieller Stütz-BH getragen werden. 

Brustvergrößerung mit Eigenfett: Kosten Und Besonderheiten

In einigen Fällen ist eine Augmentation mit Eigenfett eine gute Alternative zur Brustvergrößerung mit Silikon-Implantaten, z.B. wenn die Patientin sich nur eine moderate Brustvergrößerung wünscht und ein absolut natürliches Ergebnis bevorzugt. „Da wir keinen Fremdkörper einsetzen, ist das Risiko einer Kapselfibrose  ausgeschlossen und das Infektionsrisiko sinkt ebenfalls. Wir können mit Eigenfett in einer Behandlung aber höchstens eine halbe bis ganze Körbchengröße aufbauen“, sagt Dr. Sonja Tomschik. Das natürliche Füll-Material wird mittels einer Fettabsaugung aus Fettdepots an Bauch, Hüfte oder Oberschenkeln entnommen und danach sofort flächig in die Brust injiziert. Da sich das Verfahren in den letzten Jahren stark verfeinert hat, ist der Vergrößerungseffekt dauerhaft. Für sehr schlanke Patientinnen, die nicht über genügend Fettreserven verfügen, kommt der Eigenfetttransfer nicht in Frage. 

Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett werden zwar keine teuren Implantate benötigt, allerdings ist das Verfahren zur Eigenfettgewinnung und dem Einbringen des Materials komplexer. Der Eingriff dauert 1 bis 3 Stunden und besteht aus zwei Schritten – der Liposuktion und dem Fetttransfer. Brustvergrößerungen mit Eigenfett kosten ab ca. 4500 Euro.   

Die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen, weil es dafür meist keine medizinische Notwendigkeit gibt. Eine Ausnahme ist der plastische Wiederaufbau einer Brust nach einer Operation zur Krebsbehandlung, bei Brust-Aplasie (angeborenes Fehlen der Brust) oder Transgender-Patientinnen

Die Chancen, dass die Kassen bei einer Brustverkleinerung die Kosten übernehmen, stehen gut, wenn überproportionierte Brüste chronische Nacken- und Rückenbeschwerden verursachen. Außerdem zahlen die meisten Krankenkassen eine einseitige Brustverkleinerung, wenn eine erhebliche Asymmetrie vorliegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Asymmetrie von Natur aus besteht oder die Folge einer Krebsoperation ist.

Die Brustverkleinerung: Kosten und Methoden

Bei einer Brustverkleinerung unterscheiden sich die verschiedenen Operationsverfahren in der Schnittführung. Die gewählte Technik hängt vor allem vom Befund der Brust ab und der Menge an Fett und Drüsengewebe, das entfernt werden muss. Außer bei sehr starken Reduktionen bleibt die Brustwarze mit dem Drüsengewebe verbunden, um Sensibilität und Stillfähigkeit zu erhalten. 

Sehr große und hängende Brüste lassen sich oft nur mit der T-Methode verkleinern: Der Schnitt führt rund um den Warzenhof und von dort senkrecht nach unten bis zur Brustfalte. Die Form des Schnittes und der verbleibenden Narbe erinnern an ein umgekehrtes T – daher der Name. Beim so genannten I-Schnitt bleibt der waagerechte Schnitt aus. Die Naht verläuft um den Warzenhof herum, senkrecht nach unten bis zur Brustumschlagsfalte. Nachdem das überschüssige Gewebe entnommen ist, wird der mikrofeine Schnitt plastisch-chirurgisch geschlossen und mit  einem Verband und/ oder Pflastern versorgt. Die Kosten einer Brustverkleinerung beginnen im HANSEATICUM bei 7000 Euro. 

Die kleine Bruststraffung: Kosten und Effekt

Patientinnen, die sich einen strafferen Busen wünschen, an der Größe aber nicht viel verändern möchten, erzielen mit einer Bruststraffung ein schönes Ergebnis. Bei der kleinsten Form der Straffung führt die Schnittführung nur um den Brustwarzenhof herum. Vor dort aus wird die Haut gestrafft und Überschüsse entfernt, Gewebe wird aber nicht entnommen. Die Brust wird dadurch sanft angehoben, wirkt wieder praller und jünger. Wie lange der Effekt hält, hängt von Brustgröße, Hautqualität und dem Lifestyle der Patientin ab. Die Kosten für diesen operativen Eingriff liegen bei ca. 2000 Euro.